Mit Wertgegenständen

Heimische Autofahrer animieren Einbrecher

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Laut KFV-Erhebung in jedem dritten Auto offen liegende Wertgegenstände.

Die Österreicher lagern oftmals Wertgegenstände im Pkw. Dadurch werden Einbrecher animiert, warnten der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) in einer Aussendung. "Bei einer österreichweiten Erhebung von mehr als 7.000 Kfz wurden in jedem dritten geparkten Auto Wertgegenstände entdeckt", sagte KFV-Direktor Othmar Thann.

Mehr als 11.300 Einbrüche in Fahrzeuge wurden im Vorjahr in Österreich angezeigt. Profis benötigen knappe fünf Sekunden, um ein Auto aufzubrechen. Gefüllte Einkaufstaschen, wertvolle Kleidung, Schlüssel, USB-Sticks, nicht eingebaute Navigationsgeräte und Handtaschen wurden laut Thann am häufigsten vorgefunden. Die KFV-Mitarbeiter sahen sich geparkte Pkw bei Shopping-Zentren, Park and Ride Anlagen sowie im Stadtzentrum an. Je später der Tag wurde, desto mehr Gegenstände fanden die Tester in den Autos.

Innsbrucker sind sich der Gefahr bewusst

Im Bundesländervergleich wurden in Klagenfurt mit 60 Prozent in den meisten Pkw sichtbare Wertgegenstände entdeckt, gefolgt von Graz (50 Prozent), Bregenz (45 Prozent) und Salzburg (38 Prozent). Am achtsamsten sind die Lenker in Innsbruck, hier fanden die Prüfer nur in 14 Prozent der Pkw Wertsachen. In Wien animiert jeder vierte zum Einbruch. Eisenstadt (27 Prozent), Linz und St. Pölten (je 28 Prozent) liegen fast gleich auf.Deponiert sind die Gegenstände vorwiegend auf dem Rücksitz und auf der Vorderablage.

Neben Kfz-Einbrüchen werden immer wieder auch Autos gestohlen. Weniger als ein Prozent der vom KFV beobachteten Autos hatte eine Lenkradkralle als Sicherheitsvorkehrung.

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