Edel-Japaner

Lexus schickt den neuen IS an den Start

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Hybrid-Version des Audi A4-Gegners trumpft mit einem Top-Verbrauch auf.

Lexus hat es geschafft. Toyotas Nobel-Marke ist der erste Autohersteller der Welt, der jedes seiner Modelle auch mit einem Hybrid-Antrieb anbietet. Erreicht wird diese Spitzenposition mit der Einführung des neuen IS . Die Mittelklasse-Limousine, die gegen BMW 3er und Audi A4 antritt, ist in der neuesten Generation auch als Hybrid (IS 300h) erhältlich. Dieser dürfte in Österreich auch gleich das meistverkaufte Modell werden, denn einen Diesel wird es im neuen IS nicht mehr geben. Die einzige Alternative stellt der aus dem Vorgänger bekannte V6-Benziner (IS 250) dar. Dieser ist aber nicht nur schwächer, sondern kostet auch noch 2.000 Euro mehr. Grund dafür ist die deutlich höhere NoVa aufgrund des höheren Normverbrauchs.

Fotos vom neuen Lexus IS300h (2013)

Der riesige Kühlerschlund sieht schon fast furchterregend aus. Hinzu kommen schmale Schweinwerfer mit angewinkelten LED-Tagfahrleuchten.

Seitlich sorgen die ausgestellten Radhäuser und die stark nach hinten ansteigende Fensterlinie für die nötige Dynamik.

Am eingezogenen Heck fallen die Abrisskante und die schmalen, zweigeteilten Rückleuchten auf.

Bei den F-Sport-Versionen sieht die Front noch aggressiver aus…

…als bei den normalen Modellen.

Gleiches gilt übrigens auch...

...für die Heckansicht.

Auch den Innenraum haben die Designer deutlich umgestaltet. Das Cockpit wirkt aufgeräumt und weniger verspielt.

Hier sticht vor allem die klar gezeichnete Mittelkonsole hervor, über der ein großer Monitor thront. Hochwertige Materialien und eine perfekte Verarbeitung unterstreichen den Premiumanspruch.

Design
Schon bei der Weltpremiere Anfang des Jahres war klar, dass Lexus den IS deutlich mehr auf Sportlichkeit ausrichtet. Das vergleichsweise schlichte Design des Vorgängers gehört der Vergangenheit an. Der riesige Kühlerschlund, der bei den F-Sport-Versionen noch aggressiver wirkt, sieht schon fast furchterregend aus. Hinzu kommen schmale Schweinwerfer mit angewinkelten LED-Tagfahrleuchten. Seitlich sorgen die ausgestellten Radhäuser und die stark nach hinten ansteigende Fensterlinie für die nötige Dynamik. Am eingezogenen Heck fallen die Abrisskante und die schmalen, zweigeteilten Rückleuchten auf. Einen Auspuff sucht man bei der Hybrid-Version hingegen vergebens. Diesen gibt es nur beim IS 250.

Innenraum
Auch den Innenraum haben die Designer deutlich umgestaltet. Das Cockpit wirkt aufgeräumt und weniger verspielt. Hier sticht vor allem die klar gezeichnete Mittelkonsole hervor, über der ein großer Monitor thront. Hochwertige Materialien und eine perfekte Verarbeitung unterstreichen den Premiumanspruch. Die umfangreiche Serienausstattung kann mit zahlreichen Extras, die aber teilweise nur in Paketen erhältlich sind, aufgerüstet werden. Die etwas größeren Dimensionen und der längere Radstand sorgen für ein verbessertes Platzangebot.

Antrieb und Fahrleistungen
Den Hybrid-Antriebsstrang des IS300h kennen wir so ähnlich bereits aus Prius, CT200h und Co. Hier kommt jedoch ein stärkerer Benziner zum Einsatz. Außerdem wird die Kraft über das CVT-Getriebe an die Hinterräder weitergeleitet. Die Leistung des 2,5 Liter-Ottomotors beträgt 181 PS, der Elektromotor steuert noch einmal 105kW (143 PS) bei. Lexus gibt die Systemleistung mit 223 PS an. Kurze Strecken können mit bis zu 80 km/h auch rein elektrisch zurückgelegt werden. Die Batterien werden beim Bremsen und Ausrollen aufgeladen. Arbeiten beide Triebwerke zusammen, sprintet der IS300h in 8,3 Sekunden auf Tempo 100. Maximal sind (abgeregelte) 200 km/h drin. Absolutes Highlight ist jedoch der Normverbrauch. Hier trumpft der Hybrid-Lexus mit einem Wert von 4,3 Litern auf 100 km auf. Das entspricht einer CO2-Emission von 99 Gramm pro Kilometer.

Zur Ergänzung hier noch die Werte für IS 250. Dessen V6-Benziner schöpft seine 208 PS und 252 Nm aus 2,5 Liter Hubraum. Für die Kraftübertragung an die Hinterräder ist eine herkömmliche Sechsstufen-Automatik zuständig. Das Auto beschleunigt in 8,1 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Den Normverbrauch gibt Lexus mit 8,6 Liter auf 100 Kilometer an.

Preise
Der neue Lexus IS kann ab sofort bestellt werden. Die Markteinführung erfolgt Ende Juni. Für den IS 250 werden 38.900 Euro (F-Sport: 48.900 Euro) fällig, der IS 300h steht ab 36.900 Euro (F-Sport: 45.300 Euro) in der Preisliste.

Fotos vom Test des "alten" IS

Bilder vom Lexus IS 200d Test

Die schwächere 150 PS-Variante ist außen nur am Schriftzug zu erkennen.

Ein neuer Grill und Scheinwerfer mit Tagfahrlicht verraten das Facelift-Modell.

Trotz der coupéhaften Dachlinie finden selbst hinten groß Gewachsene ausreichend Platz.

Alufelgen und LED-Tagfahrlicht gehören zur Serienausstattung.

Im Rückspiegelgehäuse sind wie bei der Konkurrenz Blinkleuchten integriert.

Hochwertige Materialien und gute Verarbeitung sind lobenswert. Dem etwas angegrautem Design...

...und der eher umständlichen Bedienung hätte eine Überarbeitung gut getan.

An den hervorragenden Sitzen gibt es hingegen nichts auszusetzen.

Fotos vom facegelifteten LS

Fotos vom "neuen" Lexus LS (2012)



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Fotos vom neuen Lexus IS300h (2013)

Der riesige Kühlerschlund sieht schon fast furchterregend aus. Hinzu kommen schmale Schweinwerfer mit angewinkelten LED-Tagfahrleuchten.

Seitlich sorgen die ausgestellten Radhäuser und die stark nach hinten ansteigende Fensterlinie für die nötige Dynamik.

Am eingezogenen Heck fallen die Abrisskante und die schmalen, zweigeteilten Rückleuchten auf.

Bei den F-Sport-Versionen sieht die Front noch aggressiver aus…

…als bei den normalen Modellen.

Gleiches gilt übrigens auch...

...für die Heckansicht.

Auch den Innenraum haben die Designer deutlich umgestaltet. Das Cockpit wirkt aufgeräumt und weniger verspielt.

Hier sticht vor allem die klar gezeichnete Mittelkonsole hervor, über der ein großer Monitor thront. Hochwertige Materialien und eine perfekte Verarbeitung unterstreichen den Premiumanspruch.

Fotos vom "neuen" Lexus LS (2012)

Bilder vom Lexus CT200h Test

Das ausgewogene Fahrwerk ist sehr komfortabel abgestimmt. Aber auch in schnell genommen Kurven kommt der Lexus CT200h...

...nie vom korrekten Kurs ab. Das Design ist gefällig, ohne aus der Masse hervorzustechen.

Das Motorenduo bringt es auf eine Systemleistung von 136 PS. Der Vierzylinder-Benziner leistet 99 PS, der 82 PS starke E-Motor steuert den Rest bei und kann den Kompakten auf Kurzstrecken auch rein elektrisch antreiben.

Im Innenraum wird der CT200h seinem Premium-Anspruch gerecht. Alle Materialien fühlen sich gut an und sind hervorragend verarbeitet. Außerdem fällt im Vergleich zu anderen Lexus-Modellen die gute Bedienbarkeit auf.

Vorne genießen die Insassen eine großzügige Bewegungsfreiheit. Hinten finden zwei Erwachsene...

...ebenfalls ausreichend Platz - zu dritt wird es aber eng.

Das Kofferraumvolumen von 375 Litern liegt im Klassenschnitt. Nach dem Umklappen der Rückenlehnen entsteht eine nahezu ebene Ladefläche und das Volumen steigt auf 975 Liter.

Fotos vom neuen Lexus IS 2013

Die Front wirkt mit dem neuen Diabolo"-Kühlergrill extrem aggressiv. Hier haben sich die Japaner wohl Audi zum Vorbild genommen.

In der Seitenansicht fallen vor allem das Coupé-artige Dach und die zum hinteren Radlauf hinauf geschwungene Blechfalte auf.

Hinten gibt es schmale, zweigeteilte Rückleuchten, eine dezente Abrisskante am Kofferraumdeckel, einen Diffusoreinsatz und in den Stoßfänger integrierte Auspuffendrohre.

Hochwertige Materialien und eine perfekte Verarbeitungsqualität gehören bei Lexus zum guten Ton. Das neue Sportlenkrad sorgt auch im Innenraum für einen Schuss Dynamik.

Die Instrumente sehen zwar echt aus, werden aber über ein großes Display "nur" eingeblendet.

Das Platzangebot soll vom verlängertem Radstand und den schlankeren Vordersitzen profitieren.

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