Atemberaubendes Coupé

Lexus LC 500 sorgt für Furore

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Schnittiger 2+2-Sitzer kommt mit V8-Sauger und 10-Gang-Automatik.

Bei Lexus liegen zwischen Traum und Wirklichkeit exakt vier Jahre. Zumindest dann, wenn man sich den jüngsten Spross der noblen Toyota-Tochter ansieht. Denn im Jahr 2012 präsentierte Lexus auf der Detroit Auto Show (NAIAS) die atemberaubende Studie LF-LC (Diashow ganz unten), die beim Publikum für Begeisterungsstürme sorgte. Und nun, vier Jahre später stellen die Japaner auf der NAIAS 2016 die Serienversion des 2+2-sitzigen Coupés vor. Dabei zeigt sich, dass viele Elemente vom Showcar tatsächlich in den LC 500 transferiert wurden. So viel Mut hätten wir den Japanern vor einiger Zeit noch nicht zugetraut. Doch aktuelle Modelle wie der RX 450h oder der NX haben die neue, sportlichere Ausrichtung bereits angedeutet.

Das ist der Lexus LC 500

Der Lexus-Zweitürer kauert extrem athletisch über dem Asphalt. Die Formgebung der aggressiven Front mit dem großen Diabolo-Grill und den spitz gezeichneten Scheinwerfern setzt sich...

...in der dynamischen Seitenlinie nahtlos fort. Der LC 500 erinnert mit seiner Keilform an ein Tier, das gerade zum Sprung nach vorne ansetzt.

Die wahre Schokoladenseite ist jedoch die Heckansicht, die besonders stark an die 2012er Studie LF-LC erinnert.

Ein echtes Highlight ist das ultraleichte Carbon-Dach, das den Schwerpunkt senkt und dadurch das Handling verbessert.

Ein Blick in den Innenraum zeigt, dass sich hier Luxus und Sportlichkeit treffen. Das mit Leder ausgekleidete Cockpit ist auf den...

...Fahrer zugeschnitten. Neben einem digitalen Kombiinstrument gibt es noch ein großes Display in der Mittelkonsole.

Vorne gibt es ausreichend Platz, im Fond des 2+2-Sitzers sind Taschen oder Kleinkinder jedoch besser aufgehoben, als erwachsene Passagiere.

Athletisches Design
Im Vergleich zum LC 500 wirkt selbst der neue Infiniti Q60 , der ebenfalls in Detroit seine Weltpremiere feiert, etwas bieder. Der Lexus-Zweitürer kauert extrem athletisch über dem Asphalt. Die Formgebung der aggressiven Front mit dem großen Diabolo-Grill und den spitz gezeichneten Scheinwerfern setzt sich in der dynamischen Seitenlinie nahtlos fort. Der LC 500 erinnert mit seiner Keilform an ein Tier, das gerade zum Sprung nach vorne ansetzt. Ein echtes Highlight ist das ultraleichte Carbon-Dach, das den Schwerpunkt senkt.  Die wahre Schokoladenseite ist jedoch die Heckansicht, die besonders stark an den LF-LC erinnert. Die kleinen LED-Rückleuchten werden von Chromteilen umrahmt, die weit in die Karosserie hineinreichen. Die Abrisskante ist perfekt in den Kofferraumdeckel integriert und die beiden fetten Endrohre sitzen bündig im Diffusor.

V8 trifft auf 10-Gang-Automatik
Damit das 4,76 Meter lange Coupé auch bei den Fahrleistungen seiner Optik gerecht wird, pflanzt ihm Lexus einen drehfreudigen 5,0 Liter V8-Sauger unter die Haube. Das Leichtmetalltriebwerk bietet eine Leistung von 473 PS und ein Drehmoment von 527 Nm. Auch beim Getriebe setzen die Japaner auf ein echtes Sahnestück. Konkret kommt ein neu entwickeltes 10-Gang-Automatikgetriebe zum Einsatz, dessen kurze Schaltzeiten jenen eines Doppelkupplungsgetriebes ebenbürtig sein sollen. So gerüstet, katapultiert sich der flache Hecktriebler in unter 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Cockpit
Ein Blick in den Innenraum zeigt, dass sich hier Luxus und Sportlichkeit treffen. Das mit Leder ausgekleidete Cockpit ist auf den Fahrer zugeschnitten. Neben einem digitalen Kombiinstrument gibt es noch ein großes Display in der Mittelkonsole. Das neuentwickelte Infotainmentsystem namens Lexus Multimedia Package soll trotz zahlreicher Funktion intuitiv bedienbar sein. Während das runde Dreispeichenlenkrad für Sportlichkeit steht, weist die runde Analoguhr auf den Luxusanspruch hin. Abschließend sei noch erwähnt, dass im LC 500 eine ganze Armada an Sicherheits- und Assistenzsytemen für Sicherheit und Komfort sorgt.

Verfügbarkeit
Marktstart und Preis hat Lexus noch nicht verraten. Es ist jedoch so gut wie fix, dass der LC 500 noch in diesem Jahr in den Handel kommt. Auf ein Schnäppchen darf man dabei allerdings nicht hoffen.

>>>Nachlesen: Lexus LF-LC: Die coolste Studie der NAIAS

Fotos von der Lexus-Studie LF-LC

Optisch geht die Studie als ziviler Bruder des Übersportlers LFA durch. Besonders gut gelungen ist den Designern die ausdrucksvolle Front. Der große Grill sorgt dank seiner auffälligen Form für Aufsehen. Hinzu kommen stehende Lufteinlässe, schmale Scheinwerfer und eine dezente Spoilerlippe.

Die Seitenlinie könnte auch aus dem Hause Ferrari stammen - die Farbe würde schon einmal passen.

Am Heck gibt es ebenfalls schmale Leuchten, auffällige Sicken und einen riesigen Diffusor. Weiters sind auch die 21 Zoll großen Leichtmetallfegen mit 265/35er Reifen äußerst imposant.

Innen herrscht der gewohnte Lexus-Luxus. Hier gibt es Leder, Alu und Holz soweit das Auge reicht. Hinter dem Sportlenkrad ist ein modernes Display montiert, das Informationen...

...wie Geschwindigkeit, Drehzahl, etc. auf Wunsch auch im Analog-Design anzeigt. Zudem stellt der Monitor dreidimensionale Inhalte dar. Die Bedienung funktioniert über ein Touchpad.

Unterm Blech des 2+2-Sitzers geht es serienmäßiger zu, als man das zunächst annehmen möchte. Als Antriebsstrang kommt nämlich die Technik aus dem brandneuen GS450h zum Einsatz.

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Das ist der Lexus LC 500

Der Lexus-Zweitürer kauert extrem athletisch über dem Asphalt. Die Formgebung der aggressiven Front mit dem großen Diabolo-Grill und den spitz gezeichneten Scheinwerfern setzt sich...

...in der dynamischen Seitenlinie nahtlos fort. Der LC 500 erinnert mit seiner Keilform an ein Tier, das gerade zum Sprung nach vorne ansetzt.

Die wahre Schokoladenseite ist jedoch die Heckansicht, die besonders stark an die 2012er Studie LF-LC erinnert.

Ein echtes Highlight ist das ultraleichte Carbon-Dach, das den Schwerpunkt senkt und dadurch das Handling verbessert.

Ein Blick in den Innenraum zeigt, dass sich hier Luxus und Sportlichkeit treffen. Das mit Leder ausgekleidete Cockpit ist auf den...

...Fahrer zugeschnitten. Neben einem digitalen Kombiinstrument gibt es noch ein großes Display in der Mittelkonsole.

Vorne gibt es ausreichend Platz, im Fond des 2+2-Sitzers sind Taschen oder Kleinkinder jedoch besser aufgehoben, als erwachsene Passagiere.

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