Maybach-Verkauf vom Tisch

Daimler hält an Luxus-Marke Maybach fest

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Ein Verkauf der wenig gefragten Nobelmarke steht laut Daimler nicht zur Diskussion. Chinesen haben bereits die Fühler ausgestreckt.

Daimler will trotz schleppender Nachfrage nach Luxuslimousinen an seiner Nobel-Marke Maybach festhalten. "Maybach ist integraler Bestandteil des Produktportfolios von Daimler", sagte ein Sprecher am Dienstag in Stuttgart. "Es gibt keine andere Entscheidung." Damit reagierte der deutsche Autokonzern auf chinesische Medienberichte, laut denen der Autobauer BYD Interesse an der Marke Maybach habe, wenn Daimler diese zum Verkauf stelle.

Daimler hält an Luxus-Marke Maybach fest
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Nur Spekulationen
Der mit Batterien für Laptops und Mobiltelefone großgewordene chinesische Autobauer BYD erklärte ebenfalls, mit Daimler wegen Maybach nicht in Kontakt zu stehen. "Das ist nicht wahr, das sind Marktspekulationen", sagte ein BYD-Sprecher.

Daimler hält an Luxus-Marke Maybach fest
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 Verkäufe erreichen Tiefststand
Die 2002 wiederbelebte Luxusmarke Maybach hat die hochgesteckten Erwartungen von Daimler nie erfüllt. 2009 wurden weltweit nur 200 Maybach-Fahrzeuge ausgeliefert - BMW und VW verkauften mit 1.000 Fahrzeugen der Marke Rolls-Royce und 4000 Autos der Marke Bentley deutlich mehr. Bereits vor wenigen Wochen hatten im Internet Berichte die Runde gemacht, Daimler wolle die Marke Maybach einstellen.
 
Unabhängig von der Diskussion um Maybach hat Daimler Anfang März mit BYD eine Kooperation bei Elektrofahrzeugen vereinbart. Binnen drei Jahren wollen beide Partnern ein Elektroauto für den chinesischen Markt entwickeln.

Bilder: (c) Daimler AG
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