Christophorus-Tag

Fahrzeugsegnungen für Autos, Traktoren, Mopeds und Räder

Ein Priester segnet mit zwei Ministranten ein Auto vor einer Kirche bei sonnigem Wetter.
© Wolfgang Zarl
Mit der traditionellen Fahrzeugsegnung am Christophorus-Tag wurde so nicht nur für eine sichere Fahrt gebetet, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität über Grenzen hinweg gesetzt.
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Zum Gedenktag des heiligen Christophorus wurden am Sonntag in zahlreichen Pfarren Niederösterreichs wieder Fahrzeuge aller Art gesegnet und Spenden für Hilfsprojekte gesammelt. In der Salesianerpfarre Herz Jesu in Amstetten sowie in vielen weiteren Pfarren des Landes standen nach den Gottesdiensten nicht nur Autos im Mittelpunkt. Auch Traktoren, Motorräder, Mopeds, Fahrräder und sogar Rollatoren erhielten den traditionellen Segen zum Gedenktag des heiligen Christophorus.

Begleitet wurde die Segnung von der jährlichen Christophorus-Sammlung. Unter dem Motto "Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Fahrzeug" werden Spenden für Mobilitätsprojekte in benachteiligten Regionen der Welt gesammelt. Mit dem Geld werden Fahrzeuge finanziert, die bei sozialen und pastoralen Einsätzen unverzichtbar sind.

Ein Priester segnet Autos im Freien, begleitet von zwei Ministranten in liturgischer Kleidung.
Salesianerpater Bernhard Maier segnete die Fahrzeuge. © Wolfgang Zarl

Die heurige Sammlung soll unter anderem Schulbusse für Kinder in Kenia und Nepal ermöglichen. Im Jahr 2025 konnten durch die österreichweite Aktion 252 Mobilitätsprojekte in 53 Ländern umgesetzt werden. Insgesamt wurden 2.694 Fahrzeugeinheiten mit einer Gesamtleistung von rund 4,9 Millionen Euro eingesetzt.

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