Absatzboom bei Nobelmarke

Mercedes lässt Coronakrise hinter sich

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Modelle mit dem Stern im Kühler verkaufen sich wieder deutlich besser. 

Trotz Lieferengpässe bei elektronischen Bauteilen und zeitweiser Produktionsstopps in einzelnen Werken hat  Daimler  im ersten Halbjahr wieder deutlich mehr Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Die weltweiten Auslieferungen der Stammmarke  Mercedes-Benz  kletterten zwischen Jänner und Juni im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2020 um fast ein Viertel auf 1,16 Millionen Autos.

Das Plus fällt auch deshalb so deutlich aus, weil das Geschäft zu Beginn der Coronakrise im Vorjahr zeitweise eingebrochen war. Die Kleinwagenmarke  Smart  verdoppelte ihre Auslieferungen - wenn auch auf wesentlich niedrigerem Niveau - auf gut 20.250 Fahrzeuge.

Mercedes lässt Coronakrise hinter sich
© Daimler AG
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Boom in China

Wichtigster Markt für Daimler bleibt China. Hier stieg die Zahl der verkauften Autos der Marke Mercedes-Benz um 28 Prozent auf etwa 441.570. Es handle sich um den bisher höchsten China-Absatz in einem ersten Halbjahr überhaupt, hieß es. Auch in Europa (plus 22 Prozent) und Nordamerika (plus 24 Prozent) ging es deutlich nach oben. Schaut man auf die Antriebe der verkauften Autos, dominieren weiter klar die Verbrennermodelle. Die Zahl der verkauften  vollelektrischen Fahrzeuge  stieg zwar prozentual deutlich, sie machte mit rund 39.000 aber gerade mal etwas mehr als 3 Prozent aller ausgelieferten Autos aus.

Chip-Krise

Daimler teilte mit, insbesondere im Juni hätten die  Lieferengpässe bei Halbleitern für Probleme bei den Auto-Auslieferungen  gesorgt. Man erwarte, dass sich der Engpass noch bis zum Jahresende negativ auf den Absatz auswirken werde. Die weltweiten Probleme beim Nachschub von Elektronik-Chips zwingen Daimler und andere Autobauer seit Monaten immer wieder zu Unterbrechungen der Produktion. Daimler hatte beispielsweise tausende Mitarbeiter seiner Werke in Rastatt und Bremen schon mehrmals in die Kurzarbeit geschickt.
 

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