Offener Zweisitzer

Neuer Audi TT Roadster im Test

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Mit der dritten Generation kratzen die Ingolstädter an der Perfektion beim Offenfahren.

Nachdem Audi Ende letzten Jahres die dritte Generation des TT Coupés von der Leine gelassen hat, folgte pünktlich zum Start der Cabriosaison 2015 die Roadster-Variante . Auch diese profitiert von den zahlreichen Verbesserungen, der neuen, deutlich leichteren Plattform. Dank der Möglichkeit das Dach zu öffnen, kann man den gebotenen Fahrspaß hier jedoch noch intensiver genießen. Apropos Verdeck: Dieses spielt ja bei Roadstern eine entscheidende Rolle. Und Audi wird dabei seinem hoch gesteckten Anspruch gerecht. Die knappe, hervorragend gedämmte Stoffmütze schließt und öffnet sich in gerade einmal neun Sekunden vollautomatisch. Das funktioniert auch während der Fahrt (50km/h) und sorgt dafür, dass man selbst die kürzesten Sonnenphasen ausnutzen kann.

Fotos vom Test des Audi TT Roadster

Optisch kann sich die 3. Generation des TT Roadster sehen lassen.

Das kompakte Heck wirkt schlicht und elegant. Bei höherem Tempo fährt ein kleiner Spoiler automatisch aus.

Der böse Blick ist nun serienmäßig mit an Bord. Wie der R8 trägt auch der TT die Ringe nicht im Grill sondern auf der Motorhaube.

Der Sound, der aus den dicken Endrohren kommt, klingt gar nicht "dieselig".

Die knappe, hervorragend gedämmte Stoffmütze schließt und öffnet sich in gerade einmal neun Sekunden vollautomatisch.

Das funktioniert auch während der Fahrt (50km/h) und sorgt dafür, dass man selbst die kürzesten Sonnenphasen ausnutzen kann.

Der Kofferraum reicht mit gut nutzbaren 280 Litern (offen und geschlossen) sogar für einen mehrtägigen Kurzurlaub.

Selbst der Tankdeckel wurde mit Liebe gestaltet.

Beim Blick ins Cockpit zeigt sich dann, wie Audi die hohen Preise rechtfertigt. Materialien und Verarbeitung sind über jeden Zweifel erhaben.

Eines der vielen genialen Details ist die Steuerung von Klimaautomatik...

...und Sitzheizung, die direkt in die Lüftungsringe integriert ist. Intuitiver und platzsparender geht es kaum.

Absolutes Highlight ist jedoch das sogenannte „virtual cockpit“. Statt...

...den klassischen Instrumenten gibt es einen hochauflösenden 12,3-Zoll-Bildschirm, der alle Stückeln spielt.

Man kann etwa eine riesige Navigationskarte (mit Google Maps 3D-Ansicht) ins Blickfeld holen,...

...oder digitale Rundinstrumente einblenden.

Auch die Anbindung von Smartphones klingt problemlos.

Die Bedienung erfolgt übers Lenkrad,...

...den MMI-Schalter auf der Mittelkonsole oder per Spracheingabe. In Verbindung mit dem großen Navi unterstützt der MMI-Schalter auch Handschrifterkennung.

Sogar der Diesel passt
Obwohl für einen offenen Zweisitzer ein Benziner geradezu prädestiniert erscheint, passt auch  der im Testwagen verbaute 2,0l-TDI - inklusive einem knackig zu schaltendem 6-Gang-Getriebe - gut zum TT Roadster. Dank 184 PS und einem Drehmoment von 380 Nm schiebt er den 1,4-Tonner spielerisch nach vorne. Zudem haben die Sound-Ingenieure einen hervorragenden Job gemacht. Denn der Diesel ist akustisch nur äußerst schwer als solcher zu erkennen. Weiterer Vorteil: der Verbrauch ist selbst bei forcierter Fahrweise kaum über 6,5 Liter auf 100 Kilometer zu bringen. Von solchen Werten können die beiden Benzin-Versionen (230 oder 310 PS) nur träumen. Dafür können die Ottomotoren aber auch mit Allradantrieb kombiniert werden (beim TTS Roadster Serie), was einen deutlichen Traktionsvorteil bringt und so für noch mehr Fahrspaß sorgt. Mit der präzisen Lenkung und dem straffen aber nicht zu harten Fahrwerk lässt sich  aber auch der Fronttriebler hervorragend durch kurviges Geläuf zirkeln. Die souveränen und fadingfreien Bremsen runden den gelungen Auftritt ab.

>>>Nachlesen: Neuer Audi TT Roadster startet

Der Innenraum ist ein Genuss
Beim Blick ins Cockpit zeigt sich dann, wie Audi die hohen Preise rechtfertigt. Materialien und Verarbeitung sind über jeden Zweifel erhaben. Eines der vielen genialen Details ist die Steuerung von Klimaautomatik und Sitzheizung, die direkt in die Lüftungsringe integriert ist. Intuitiver und platzsparender geht es kaum. Absolutes Highlight ist jedoch das sogenannte „virtual cockpit“. Statt den klassischen Instrumenten gibt es einen hochauflösenden 12,3-Zoll-Bildschirm, der alle Stückeln spielt. Man kann etwa eine riesige Navigationskarte (mit Google Maps 3D-Ansicht) ins Blickfeld holen, oder digitale Rundinstrumente einblenden. Die Bedienung erfolgt übers Lenkrad, den MMI-Schalter auf der Mittelkonsole oder per Spracheingabe. In Verbindung mit dem großen Navi unterstützt der MMI-Schalter auch Handschrifterkennung. Damit erfolgt die Eingabe von Navigationszielen besonders einfach.

>>>Nachlesen: Neuer Audi TT 2,0 TDi im Test

Fast perfekt, aber teuer
Trotz der kompakten Abmessungen gibt es für die beiden Insassen viel Platz. Und der Kofferraum reicht mit gut nutzbaren 280 Litern (offen und geschlossen) sogar für einen mehrtägigen Kurzurlaub. Leider lässt sich Audi das hohe Maß an Perfektion gut bezahlen. Mit ein paar netten Extras wie Navi, Leder oder LED-Scheinwerfer werden schnell deutlich über 50.000 Euro fällig. Eine starke Ansage für einen zweisitzigen Roadster, der eher als Zweitauto gedacht ist.

>>>Nachlesen: GTI-Treffen: Audi zeigt „Über-TT“ mit 600 PS

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Technische Daten
Motor: 2,0l-Vierzylinder-Turbodiesel mit 184 PS und 380 Nm
Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 7,3 Sekunden; Spitze: 237 km/h
Testverbrauch: 6,0 Liter Diesel auf 100 km (Norm: 4,4l/100km)
Abmessungen: 4,17 x 1,83 x 1,35 Meter (L x B x H)
Leergewicht: 1.435 kg
Kofferraum: 280 Liter
Preis: ab 45.770 Euro

Fotos vom neuen Audi TT Roadster

Der neue TT Roadster steht kompakt und flach auf der Straße. Mit 4.177 Millimetern fällt der Zweisitzer 21 Millimeter kürzer aus als das Vorgänger-modell.

Der Radstand ist jedoch um 37 Millimeter auf 2.505 Millimeter gewachsen, entsprechend kurz sind die Überhänge.

Mit einer Breite von 1.832 Millimetern ist der neue TT Roadster zehn Millimeter schmaler als sein Vorgänger, die Höhe beträgt 1.355 Millimeter (minus drei Millimeter).

Ähnlich wie beim R8 ist der Singleframe-Grill breit und flach – im Stil des Supersportwagens sitzen auch die Vier Ringe auf der Haube.

Am Heck unterstreichen horizontale Linien die Breite des offenen Sportlers. Die Stege in den serienmäßigen LED Rückleuchten greifen das Motiv der...

...Frontscheinwerfer auf. Ab einem Tempo von 120 km/h sorgt ein elektrisch ausfahrender Spoiler für zusätzlichen Abtrieb auf der Hinterachse.

Wie im Coupé, löst auch hier das digitale Kombiinstrument mit seinen umfangreichen Darstellungen die analogen Instrumente und den MMI Monitor in der Mittelkonsole ab.

Das 12,3 Zoll große Display lässt sich auf zwei Ebenen umschalten. In der klassischen Ansicht dominieren Tacho und Drehzahlmesser, im „Infotainment“-Modus rücken Themen wie die Navigationskarte in den Vordergrund.

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Fotos vom Test des Audi TT Roadster

Optisch kann sich die 3. Generation des TT Roadster sehen lassen.

Das kompakte Heck wirkt schlicht und elegant. Bei höherem Tempo fährt ein kleiner Spoiler automatisch aus.

Der böse Blick ist nun serienmäßig mit an Bord. Wie der R8 trägt auch der TT die Ringe nicht im Grill sondern auf der Motorhaube.

Der Sound, der aus den dicken Endrohren kommt, klingt gar nicht "dieselig".

Die knappe, hervorragend gedämmte Stoffmütze schließt und öffnet sich in gerade einmal neun Sekunden vollautomatisch.

Das funktioniert auch während der Fahrt (50km/h) und sorgt dafür, dass man selbst die kürzesten Sonnenphasen ausnutzen kann.

Der Kofferraum reicht mit gut nutzbaren 280 Litern (offen und geschlossen) sogar für einen mehrtägigen Kurzurlaub.

Selbst der Tankdeckel wurde mit Liebe gestaltet.

Beim Blick ins Cockpit zeigt sich dann, wie Audi die hohen Preise rechtfertigt. Materialien und Verarbeitung sind über jeden Zweifel erhaben.

Eines der vielen genialen Details ist die Steuerung von Klimaautomatik...

...und Sitzheizung, die direkt in die Lüftungsringe integriert ist. Intuitiver und platzsparender geht es kaum.

Absolutes Highlight ist jedoch das sogenannte „virtual cockpit“. Statt...

...den klassischen Instrumenten gibt es einen hochauflösenden 12,3-Zoll-Bildschirm, der alle Stückeln spielt.

Man kann etwa eine riesige Navigationskarte (mit Google Maps 3D-Ansicht) ins Blickfeld holen,...

...oder digitale Rundinstrumente einblenden.

Auch die Anbindung von Smartphones klingt problemlos.

Die Bedienung erfolgt übers Lenkrad,...

...den MMI-Schalter auf der Mittelkonsole oder per Spracheingabe. In Verbindung mit dem großen Navi unterstützt der MMI-Schalter auch Handschrifterkennung.

Fotos vom neuen Audi TT Roadster

Der neue TT Roadster steht kompakt und flach auf der Straße. Mit 4.177 Millimetern fällt der Zweisitzer 21 Millimeter kürzer aus als das Vorgänger-modell.

Der Radstand ist jedoch um 37 Millimeter auf 2.505 Millimeter gewachsen, entsprechend kurz sind die Überhänge.

Mit einer Breite von 1.832 Millimetern ist der neue TT Roadster zehn Millimeter schmaler als sein Vorgänger, die Höhe beträgt 1.355 Millimeter (minus drei Millimeter).

Ähnlich wie beim R8 ist der Singleframe-Grill breit und flach – im Stil des Supersportwagens sitzen auch die Vier Ringe auf der Haube.

Am Heck unterstreichen horizontale Linien die Breite des offenen Sportlers. Die Stege in den serienmäßigen LED Rückleuchten greifen das Motiv der...

...Frontscheinwerfer auf. Ab einem Tempo von 120 km/h sorgt ein elektrisch ausfahrender Spoiler für zusätzlichen Abtrieb auf der Hinterachse.

Wie im Coupé, löst auch hier das digitale Kombiinstrument mit seinen umfangreichen Darstellungen die analogen Instrumente und den MMI Monitor in der Mittelkonsole ab.

Das 12,3 Zoll große Display lässt sich auf zwei Ebenen umschalten. In der klassischen Ansicht dominieren Tacho und Drehzahlmesser, im „Infotainment“-Modus rücken Themen wie die Navigationskarte in den Vordergrund.

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