Der „Vesta“ kommt

Jetzt wird auch noch Lada hübsch

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Russischer Hersteller bringt ein neues Modell auf den Markt.

Lada war bisher nicht gerade für schöne oder moderne Fahrzeuge bekannt. Vielmehr glänzten die Modelle bisher mit veralteter Technik und altbackenem Design. Doch das soll sich nun ändern. Auf der Moskau Autoshow 2014 (ab 28. August) feiert nämlich der „Vesta“ seine Weltpremiere. Bei dem Auto handelt es sich um eine kompakte Limousine, die den Priora ablösen soll. Kurz vor der offiziellen Präsentation sind nun Fotos ins Netz „gerutscht“, die den fertigen Vesta zeigen.

Jetzt wird auch noch Lada hübsch
© Lada

Das Heck ist den Designern wirklich gut gelungen.

Design
Dabei wird auf dem ersten Blick klar, dass der Newcomer mit seinem antiquiert wirkenden Vorgänger gar nichts mehr gemein hat. Die ansehnliche Limousine setzt auf fließenden Formen, ausgewogene Proportionen und moderne Designelemente. So dürfte sie auch den Geschmack von westeuropäischen Kunden treffen. Die markante Front orientiert sich an der Studie "X-Ray" (Diashow unten) und wird von einem Grill und Lufteinlässen in X-Form sowie großen Scheinwerfern geprägt. Hinten setzt der Vesta auf ein ansteigendes Heck mit zweitgeteilten Leuchten. Der Dachverlauf wirkt schon fast Coupé-haft. Für die neue Lada-Optik ist übrigens der frühere Mercedes- und Volvo-Designer Steve Mattin verantwortlich. Keine schlechte Wahl, wenn man den Vesta mit der aktuellen Modell-Palette vergleicht.

Jetzt wird auch noch Lada hübsch
© Lada

Im Cockpit markiert der große Touchscreen das Highlight.

Cockpit
Zwar ist der Fortschritt außen deutlich zu erkennen, das wahre Highlight folgt jedoch im Innenraum. Denn hier kommt ein besonders stimmig wirkendes Cockpit zum Einsatz. Wer schon einmal in einem Lada gesessen hat, würde nie und nimmer glauben, dass es sich hier um ein Auto des russischen Herstellers handelt. Absolutes Highlight ist der weit oben in der Mittelkonsole angeordnete Touchscreen, über den das top-moderne Infotainment-System inklusive Smartphone-Integration bedient wird. Aber auch das Kombiinstrument mit den drei Rundinstrumenten kann sich sehen lassen. Gleiches gilt auch für das 3-Speichenlenkrad mit Multifunktionstasten.

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Technik
Über die Technik ist vorab noch nicht allzu viel durchgesickert. Angeblich kommen beim Vesta jedoch Bauteile von Renault bzw. Dacia zum Einsatz. Der Einstiegspreis soll unter 10.000 Euro liegen. So dürfte der Vesta zum echten Herausforderer von anderen Billig-Konkurrenten - wie etwa Qoros -  werden.

Fotos vom Lada X-Ray Concept

Fotos vom Lada X-Ray Concept

Optisch ist der X-Ray Concept eine Kreuzung aus Range Rover Evoque und Citroen DS4. Darüber hinaus gibt es vorne einen Schuss Opel Ampera und ...

...am Heck einige Details, die an den Volvo V40 erinnern.

Als "Gesamtkunstwerk" kommt der coolste Lada aller Zeiten aber dann doch wieder eigenständig daher.

Das dreitürige SUV-Coupé erinnert an ein Auto aus der fernen Zukunft.

Die breite Spur und die großen Räder verleihen dem Auto einen zusätzlichen Schuss an Dynamik.

Der futuristische Eindruck setzt sich im Innenraum nur bedingt fort. Hier geht es vergleichsweise seriennah zu.

Auch wenn man feinstes Leder, edle Hölzer und Chromapplikationen in aktuellen Lada vergeblich sucht. Im X-Ray glaubt der Fahrer eher in einem Rolls Royce zu sitzen.

So viel Mut hätte man der russischen Marke gar nicht zugetraut. Die aktuellen Modelle sind ja durchwegs ziemlich angegraut.

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Fotos vom Lada X-Ray Concept

Optisch ist der X-Ray Concept eine Kreuzung aus Range Rover Evoque und Citroen DS4. Darüber hinaus gibt es vorne einen Schuss Opel Ampera und ...

...am Heck einige Details, die an den Volvo V40 erinnern.

Als "Gesamtkunstwerk" kommt der coolste Lada aller Zeiten aber dann doch wieder eigenständig daher.

Das dreitürige SUV-Coupé erinnert an ein Auto aus der fernen Zukunft.

Die breite Spur und die großen Räder verleihen dem Auto einen zusätzlichen Schuss an Dynamik.

Der futuristische Eindruck setzt sich im Innenraum nur bedingt fort. Hier geht es vergleichsweise seriennah zu.

Auch wenn man feinstes Leder, edle Hölzer und Chromapplikationen in aktuellen Lada vergeblich sucht. Im X-Ray glaubt der Fahrer eher in einem Rolls Royce zu sitzen.

So viel Mut hätte man der russischen Marke gar nicht zugetraut. Die aktuellen Modelle sind ja durchwegs ziemlich angegraut.

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