Schnittiger Elektro-Crossover

So kommt das Skoda Enyaq Coupé

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Mit dem Elektro-Crossover wollen die Tschechen eine lifestyleorientierte Zielgruppe ansprechen. 

Die baugleichen Konzerngeschwister Audi  e-tron (Sportback) , VW  ID.4 /ID.5 und Skoda  Enyaq iV  bekommen ein weiteres Familienmitglied. Denn auch die Tschechen bringen von ihrem Elektro-SUV einen Coupé-Ableger an den Start. Wie beim e-tron Sportback und beim ID.5 unterscheidet sich dieser lediglich durch eine neu gezeichnete Heckpartie vom herkömmlichen Bruder. Einige Monate vor der Markteinführung hat  Skoda  nun so gut wie alle Infos zum neuen Enyaq iV Coupé veröffentlicht. Lediglich das finale Design und der Preis wurden noch nicht offenbart.

So kommt das Skoda Enyaq Coupé
© Skoda
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Abmessungen und Design

Mit der schnittiger gezeichneten Variante, deren Form trotz Tarnung bereits gut erkennbar ist, wollen die Tschechen eine lifestyleorientierte Zielgruppe ansprechen. Trotz des Coupé-artigen Dachverlaufs muss diese bei Platzangebot und Kofferraum kaum Abstriche in Kauf nehmen. Das Enyaq iV Coupé ist mit einer Länge von 4.653 Millimetern nur vier Millimeter länger als der normale Enyaq und mit 1.617 Millimetern einen Millimeter höher. Die Breite von 1.879 Millimetern und der Radstand von 2.765 Millimetern sind bei beiden Modellen identisch, der Kofferraum des Coupés liegt mit einem Volumen von 570 Litern fast gleichauf mit dem SUV (585 Liter). Eckige Gegenstände wie einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine bringt man dennoch schwerer unter. Aber das dürfte der anvisierten Kundschaft eher egal sein. Diese wird sich mehr über das serienmäßige Panoramaglasdach, das ab der B-Säule nach hinten abfällt, freuen. Den sportlichen Anspruch unterstreichen 19 bis 21 Zoll Leichtmetallräder. Auf Wunsch sind LED-Matrix-Scheinwerfer erhältlich. Gleichfalls optional sind die Voll-LED-Heckleuchten, die neben einem kristallin gestalteten Bereich auch über die markentypische C-Leuchtgrafik und dynamische Blinker verfügen. Optional ist für die Coupé-Version auch der beleuchtete Frontgrill („Crystal Face“) erhältlich. Dabei beleuchten 131 LEDs die vertikalen Rippen sowie die horizontale Leiste des Grills. Das könnte dann dem einen oder anderen Skoda-Fahrer aber dann doch etwas zu viel „Bling-Bling“ sein. Da es sich dabei um ein Extra handelt, ist das jedoch egal. Insgesamt wirkt das Enyaq iV Coupé jedenfalls deutlich dynamischer als sein praktischer Bruder mit seinem Steilheck in Kombioptik.

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Cockpit

Innen gibt es bis auf die etwas geringere Kopffreiheit im Fond keinerlei Unterschiede zum normalen Enyaq. Skoda bietet auch das Coupé in den bekannten Design Selections (Loft, Lodge und Ecosuite) statt klassischen Ausstattungslinien an. Zentrales Element im Cockpit ist der 13 Zoll große Touchscreen. Dieser lässt sich individualisieren und ermöglicht den Zugriff auf das Infotainmentsystem sowie sämtliche Fahrzeugfunktionen. Das 5,3 Zoll kleine digitale Kombiinstrument zeigt dem Fahrer die wichtigsten Informationen zu Geschwindigkeit, Fahrdaten, Navigation und Assistenzsystemen an. Das optionale Head-up Display projiziert zusätzliche Informationen direkt ins Sichtfeld des Fahrers, teilweise mithilfe von Augmented Reality. Neben dem Touchscreen stehen zur Bedienung noch das Multifunktionslenkrad, einige Direktwahltasten sowie eine Sprachsteuerung zur Verfügung.

So kommt das Skoda Enyaq Coupé
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Hier ist das Cockpit des normalen Enyaq zu sehen. Dieses wird im Coupé jedoch eins zu eins übernommen.

 

Antriebe

Bei den Antrieben fällt das Angebot beim Coupé zum Marktstart kleiner aus als beim normalen Enyaq. Konkret ist die dynamische Variante in drei Leistungsstufen erhältlich. Wie bei allen Konzernmodellen, die auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) basieren, sind die Batterien im Unterboden platziert. Im Enyaq Coupé iV 60 ist ein Lithium-Ionen-Akku mit einem Energiegehalt von 62 kWh verbaut, davon lassen sich netto 58 kWh nutzen. Der Elektromotor leistet 132 kW (180 PS) und treibt über ein Ein-Gang-Getriebe die Hinterräder an. Auch beim iV 80 werden die Hinterräder angetrieben, hier entwickelt der Elektromotor eine Leistung von 150 kW (204 PS). In Kombination mit dem größeren 82-kWh-Akku (netto 77 kWh) ermöglicht diese Variante mit mehr als 535 Kilometern die größte Reichweite innerhalb der gesamten Enyaq-Baureihe. Auch im Top-Modell iV 80x kommt die größere der beiden Batterien zum Einsatz. Sie liefert bei diesem Modell auch Strom für einen zweiten, 80 kW starken Elektromotor an der Vorderachse, damit verfügt diese Variante über elektrischen Allradantrieb. Insgesamt entwickeln die beiden E-Maschinen gemeinsam 195 kW (265 PS). Alle drei Varianten werden bei 160 km/h elektronische abgeregelt. Die Sprintzeiten von 0 bis 100 km/h bewegen sich wischen 7,0 und 8,8 Sekunden.

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Aufladen

Mit Wechselstrom lässt sich das neue Coupé – beispielsweise an einer Wallbox – mit bis zu 11 kW in sechs bis acht Stunden komplett aufladen. An öffentlichen DC-Schnelladestationen lässt sich der Skoda-Stromer mit einer Ladeleistung von bis zu 125 kW laden. Das ist zwar nicht schlecht, Konkurrenten wie Hyundai  Ioniq 5 , Kia  EV6 , Tesla  Model Y  oder Ford  Mustang Mach-E  können das aber deutlich schneller was vor allem auf der Langstrecke einen deutlichen Vorteil darstellt.

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Enyaq-Verkaufszahlen und Coupé-Verfügbarkeit

Im Rahmen der Präsentation der sportlichen Variante sagte Thomas Schäfer, Vorstandsvorsitzender von Skoda: „Mit unserem rein elektrischen Flaggschiff Skoda Enyaq iV ist uns auf den internationalen Märkten ein Start nach Maß gelungen. Das Fahrzeug kommt bei unseren Kunden hervorragend an, schon jetzt liegen uns rund 70.000 Bestellungen vor. Mit dem Enyaq Coupé iV legen wir Anfang 2022 nach: Diese noch emotionaler gestaltete Modellvariante unseres E-SUV ist ein echtes Designhighlight und rundet unsere Modelpalette nach oben ab.“ Bleibt zu hoffen, dass die Tschechen die Produktionskapazitäten bald erhöhen können. Denn wer jetzt einen Enyaq iV bestellt, muss teils bis zu einem Jahr auf das Fahrzeug warten.

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