Elektro-Pionier

Tesla blickt positiv in die Zukunft

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Model S soll den Hersteller auf die Erfolgsspur führen.

Der Elektroautobauer Tesla will erstmals seit einem Jahrzehnt schwarze Zahlen schreiben. "Wir rechnen damit, einen geringfügigen Gewinn im ersten Quartal zu erzielen", schrieb der Chef des Daimler-Partners Elon Musk in einem Brief an die Aktionäre. Im Schlussquartal fiel wegen höherer Produktionskosten ein Verlust von knapp 90 Mio. Dollar (67,31 Mio. Euro) an. Dieser Fehlbetrag war höher als erwartet.

Umsatz verdoppelt
Im Gesamtjahr schrieb der kalifornische Konzern einen Umsatz von 413 Mio. Dollar und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Ursprünglich war eine Verdreifachung des Erlöses geplant. Der Jahresverlust weitete sich zwar um 140 Mio. Dollar auf 396 Mio. Dollar aus, dennoch strotzt der E-Pionier vor Selbstvertrauen.

Model S soll Wende bringen
Tesla gibt sich zuversichtlich, mit seinem Zugpferd Model S bald Geld zu verdienen. Die Luxuslimousine soll im laufenden Gesamtjahr mehr als 20.000 Mal ausgeliefert werden. Ab Sommer soll das Auto auf den europäischen, ab Herbst den asiatischen Markt kommen. 2012 waren lediglich 2.650 Model-S-Wagen verkauft worden, die meisten im vierten Quartal. Anleger zeigten sich vom Geschäftsbericht nicht überzeugt. Nachbörslich brach die Tesla-Aktie deutlich ein.

Fotos vom Tesla Model S

Optisch ist die große Limousine (Länge/Breite/Höhe: 4978/1964/1435 mm) durchaus gelungen.

Von schräg hinten erinnert das Model S etwas an den Jaguar XF.

Eine schnittige Linienführung, die geringe Höhe und die kurzen Überhänge sorgen für einen dynamischen Auftritt.

Das Herzstück des Model S ist der im Fahrzeugboden untergebrachte elektrische Antriebsstrang, der 270 kW leistet und eine Reichweite von bis zu 480 Kilometer (85 kWh-Version) bietet.

Da im Model S kein traditioneller Motor beheimatet ist, hat Tesla einen zweiten Stauraum unter der Motorhaube geschaffen und soll auch innen mehr Platz als die meisten anderen Fahrzeuge seiner Klasse bieten.

Im Innenraum geht es ziemlich futuristisch zu. Die Mittelkonsole besteht aus einem riesigen 17-Zoll-Touch-Display und die Instrumente werden über eine 3D-Grafik eingeblendet.

Starke Partner
Daimler entwickelt mit der 2003 gegründeten Tesla unter anderem Fahrzeug-Batterien auf Lithium-Ionen-Basis. Der Stuttgarter Autobauer ist zugleich ebenso wie sein japanischer Konkurrent Toyota an Tesla beteiligt.

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Fotos vom Tesla Model S

Optisch ist die große Limousine (Länge/Breite/Höhe: 4978/1964/1435 mm) durchaus gelungen.

Von schräg hinten erinnert das Model S etwas an den Jaguar XF.

Eine schnittige Linienführung, die geringe Höhe und die kurzen Überhänge sorgen für einen dynamischen Auftritt.

Das Herzstück des Model S ist der im Fahrzeugboden untergebrachte elektrische Antriebsstrang, der 270 kW leistet und eine Reichweite von bis zu 480 Kilometer (85 kWh-Version) bietet.

Da im Model S kein traditioneller Motor beheimatet ist, hat Tesla einen zweiten Stauraum unter der Motorhaube geschaffen und soll auch innen mehr Platz als die meisten anderen Fahrzeuge seiner Klasse bieten.

Im Innenraum geht es ziemlich futuristisch zu. Die Mittelkonsole besteht aus einem riesigen 17-Zoll-Touch-Display und die Instrumente werden über eine 3D-Grafik eingeblendet.

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