Frischzellenkur für Leitwolf

Volvo verpasst dem XC90 ein Facelift

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Schweden frischen ihr SUV-Flaggschiff optisch und technisch auf.

Mit dem im Jahr 2015 eingeführten XC90 der zweiten Generation begann der Transformationsprozess von Volvo. Der SUV-Flaggschiff stellte das neue, von den Scheinwerfern im Thors-Hammer-Design und dem markanten Grill geprägte Markengesicht vor, basierte als erstes Volvo-Modell auf der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA) und führte das Interieur-Design mit hochkant gestelltem Touchscreen ein, das heute in allen  aktuellen Modellen  der Marke zu finden ist. Nun steht das planmäßige Facelift an.

Volvo verpasst dem XC90 ein Facelift
© Volvo
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Design und Innenraum

Da sich der XC90 nach wie vor gut verkauft, gab es beim Design keinen allzu großen Handlungsbedarf. Außen zeigt sich das Modelljahr 2020 mit neuen Rädern und Außenfarben sowie einem überarbeiteten Kühlergrill dezent aufgewertet. Innen bleibt auch fast alles beim  Alten. Hier bieten neue Materialien – darunter Komfortsitze mit einer besonderen Wollmischung – zusätzliche Möglichkeiten zur Personalisierung. Das große SUV ist nach wie vor als 5- oder 7-Sitzer zu haben. An den Abmessungen (4,95/ 2,14/ 1,77 m) und beim Kofferraumvolumen (692 –1.886 Liter) ändert sich nichts

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Mildhybrid-Technik

Im überarbeiteten XC90 debütiert ein neues System zur Bremsenergie-Rückgewinnung, das mit den bestehenden Verbrennungsmotoren zu einem integrierten elektrifizierten Antrieb verbunden wird. Beim Bremsen freigesetzte kinetische Energie wird mit Hilfe eines Brake-by-Wire-Systems zurückgewonnen und in elektrische Energie umgewandelt. Die neuen Mildhybride, die künftig auch auf der Heckklappe anhand einer neuen Nomenklatur (B) erkennbar sind, sollen im Alltag eine Einsparung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen um bis zu 15 Prozent bringen. Die neuen „B“ Antriebe ergänzen den bestehenden Plug-in-Hybridantrieb T8 Twin Engine im XC90.

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Sicherheit

Im Bereich Sicherheit bietet der XC90 jetzt sowohl für das Notbremssystem City Safety als auch für das Blind Spot Information System mit Totwinkel-Überwachung eine Lenkunterstützung. City Safety ist laut Volvo weiterhin das einzige System auf dem Markt, das Fußgänger, Radfahrer und große Wildtiere erkennt. Die im  XC60  eingeführte Oncoming Lane Mitigation ist seit Modelljahr 2019 auch im XC90 an Bord – wie auch der Cross Traffic Alert mit erweiterter Notbremsfunktion.

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Verfügbarkeit

Der XC90 des Modelljahres 2020 kann ab Mitte März 2019 in Österreich bestellt werden und wird ab Mai im schwedischen Stammwerk Torslanda produziert. Los geht es ab 68.202 Euro (siehe Tabelle unten). Für Volvo ist das SUV-Flaggschiff ein extrem wichtiges Modell, das sich bisher bereits über 320.000 Mal verkauft hat und somit ordentlich Geld in die Kassen spülte.

Noch mehr Infos über Volvo finden Sie in unserem Marken-Channel.

Alle Preise im Überblick

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