Cross Coupé GTE

VW greift mit Plug-in-Hybrid SUV an

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Großer Offroader soll u.a. mit sparsamer Technik punkten.

Wie vermutet , zeigt Volkswagen auf der North American International Autoshow (NAIAS, 12. bis 25. Januar) in Detroit ein neues SUV, das vor allem die Absatzzahlen in Nordamerika gehörig in die Höhe treiben soll. Dass der große Offroader, der als Crossblue-Studie bereits mehrmals gezeigt wurde, gebaut wird , stand schon länger fest. In Detroit steht das SUV namens Cross GTE Coupé erstmals in seinem Serienkleid – auch wenn es sich offiziell noch um ein Konzeptauto handelt. Darüber hinaus hat VW auch den Marktstart verraten. Ende 2016 wird Volkswagen of America in Chattanooga (Tennessee) die Produktion des siebensitzigen Midsize-SUV starten.

VW greift mit Plug-in-Hybrid SUV an
© Volkswagen

Plug-in-Hybrid
Wie beim Golf GTE und beim Passat GTE verbirgt sich hinter den drei Buchstaben auch hier ein Plug-in-Hybrid-Antrieb, dessen Akkus auch an der Steckdose geladen werden können. Im 4,85 m langen, 2,03 m breiten und 1,73 m hohen Cross GTE Coupé bietet dieser eine Systemleistung von 360 PS und verfügt über einen Allradantrieb via „elektrischer Kardanwelle“ – eine mechanische Verbindung ist nicht nötig, da die Hinterräder von einem E-Motor angetrieben werden. Wenn die Akkus vollgeladen sind, soll das SUV rund 100 km rein elektrisch zurücklegen können.  Der Antriebsstrang setzt sich aus einem 3,6 Liter großen V6-Benziner und zwei Elektromotoren zusammen. Der Sechszylinder-Direkteinspritzer liefert eine Leistung von 280 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Die zwei Elektromotoren bringen es auf 40 kW und 220 Nm (vorn) sowie 85 kW und 270 Nm (hinten). Gespeist werden sie aus einer im Kardantunnel platzierten Lithium-Ionen-Batterie; ihr Energieinhalt beträgt 14,1 kWh. Wird die volle Leistung abgerufen, beschleunigt das bis zu 209 km/h schnelle Cross Coupé GTE in knapp über sechs Sekunden auf 100 km/h. Dem Fahrer stehen fünf verschiedenen Modi zur Verfügung: „E-Mode“ (rein elektrisch), „Hybrid“ (Motoren arbeiten automatisch bestmöglich zusammen), „GTE“ (volle Leistung), „Offroad“ (Gelände-Abstimmung) und „Battery Hold / Battery Charge“ (Akkus werden für spätere Stadtfahrten geschont bzw. vom Benziner geladen). Den Normverbrauch gibt VW mit 3,36 Litern pro 100 km an.

VW greift mit Plug-in-Hybrid SUV an
© Volkswagen

Design
Optisch legt das Cross Coupé GTE einen selbstbewussten Auftritt hin. Das dominante Merkmal der sehr hohen Frontpartie ist die Kühlergrillmaske. Ihre zwei breiten Querstreben strecken sich bis zu den relativ schmalen LED-Scheinwerfern. Im unteren Teil gibt es große Lufteinlässe und einen Unterfahrschutz. Seitlich fallen die weit nach hinten gesetzte A-Säule sowie die sehr schräg gestellte C-Säule ins Auge. Gleiches gilt für die riesigen Räder und die markanten Seitenschweller. Hinten sorgen die als trapezförmige Winkel gestalteten LED-Rückleuchten und der angedeutete Diffusor für einen prägnanten Abgang. Im Vergleich zum ähnlich großen Touareg wirkt die Detroit-Studie, die in den USA deutlich günstiger angeboten wird, ziemlich dynamisch.

VW greift mit Plug-in-Hybrid SUV an
© Volkswagen

Innenraum
Der Blick in den Innenraum ist besonders spannend. Laut VW sind hier nämlich Merkmale zu sehen, die alle zukünftigen Cockpits der Marke prägen werden. In der Mittelkonsole sind sechs markante Lüftungsdüsen um den zentralen 10,1-Zoll-Touchscreen angeordnet. Über das Display lassen sich alle Infotainment-Funktionen steuern. Völlig neu ist die Gestensteuerung, die VW bereits in der Golf-Studie Touch R auf der CES 2015 gezeigt hat. Der Fahrer kann mit dieser Funktion beispielsweise durch Listen scrollen, ohne dabei den Monitor berühren zu müssen. Ein weiteres Highlight ist die Darstellung von 3D-Navigationskarten, die über mehrere anwählbare Info-Ebenen verfügen. Tacho und Drehzahlmesser des Cross Coupé GTE werden digital in einem frei programmierbaren 12,3-Zoll-Display abgebildet – das kennen wir bereits aus dem neuen Passat, neuen TT und neuen Q7. Wie bei diesen Serienmodellen, kann sich der Fahrer alle erdenklichen Navigations- und Assistenzsysteme ins Kombiinstrument einblenden.

>>>Nachlesen: VW zeigt Cockpit des nächsten Golf

Wichtiges Modell
Obwohl das Auto laut VW eines der für das Unternehmen bedeutendsten neuen Modelle der letzten fünf Jahrzehnte (in dieser Zeit kamen auch Golf, Passat und Polo!) ist, wird es wohl nicht nach Europa kommen. Das Cross Coupé GTE soll vor allem in den USA für ordentliche Stückzahlen sorgen. In dem wichtigen Markt lief es für Europas größten Autobauer im Gegensatz zu allen anderen Kontinenten zuletzt nicht gerade berauschend. Das große SUV soll nun dafür sorgen, dass VW sein Ziel, langfristig der größte Autobauer der Welt zu werden, erreicht.

Noch mehr Infos über Volkswagen finden Sie in unserem Marken-Channel.

Hier geht es zu den besten gebrauchten VW-Modellen >>>

Fotos vom Golf-Cockpit der Zukunft

Blick ins Golf-Cockpit der Zukunft

VW zeigt auf der CES in Las Vegas das Golf-Cockpit der Zukunft. Dieses verfügt über drei große Displays.

Das Herzstück ist ein Touchscreen zur Steuerung von Unterhaltungsanlage und Bordcomputer mit einer Bildschirmdiagonale von 12,8 Zoll (32,5 cm).

Darunter liegt ein kleinerer Bildschirm namens „Control Center“ zur Steuerung von Funktionen wie der Klimaanlage, Multimedia und Fahrzeugfunktionen.

Die klassischen Zeigeranzeigen ersetzt das dritte, 12,3 Zoll große Display des Kombiinstrumentes.

Einige der Bedieneingaben werden dabei nur mehr per Gesten gesteuert. Man muss die Displays also gar nicht mehr berühren. Möglich macht das eine eine 3D-Kamera, die im Dachmodul sitzt.

Damit keine ungewollten Bedienschritte ausgeführt werden, muss sich der Fahrer bei dem System anmelden. Dies geschieht in dem er die Finger einer Hand auseinanderspreizt und unter die Kamera hält.

Am frei konfigurierbaren Kombiinstrument können verschiedenste Funktionen und Daten angezeigt werden. Vom Navigationssystem über die Mediathek bis hin zu Daten des Bordcomputers.

VW-Manager Heinz-Jakob Neusser stellte den Golf R Touch auf der 2015 International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vor.

Außen sieht der Golf R Touch aus wie ein normaler Golf R - abgesehen von der zweifarbigen Lackierung.

>>>Nachlesen: Die Highlights der Detroit Autoshow 2015

Fotos von der Detroit Autoshow 2015

SUVs gehen weltweit weg wie die warmen Semmeln. Auch die Amis stehen voll auf die praktischen Crossover. Audi zollt diesem Boom mit dem völlig neuen Q7 und...

...den erstmals in Nordamerika gezeigten überarbeiteten Q3 Tribut.

Mercedes attackiert mit dem GLE Coupé den erfolgreichen BMW X6.

Das neue Cross Coupé GTE soll VW dazu verhelfen, langfristig die Nummer eins der Welt zu werden.

Volvo will mit dem neuen XC90 mit Plug-in-Hybrid auch in Nordamerika punkten.

Mercedes lanciert zwischen den herkömmlichen Fahrzeugen und den "echten" AMG-Modellen die sportliche Zwischenlinie AMG Sports. Im C450 AMG Sports 4Matic leistet der V6 367 PS (normal 333 PS).

Viel sparsamer soll der neue C350 mit Plug-in-Hybrid zu Werke gehen.

Für den neuen Volt verspricht Chevrolet eine Gesamtreichweite von rund 670 Kilometern. Eine volle Batterieladung soll für 80 km reichen.

Mini bringt mit dem neuen John Cooper Works das stärkste je von der Marke gebaute Serienmodell in den Handel - 231 PS sind eine echte Kampfansage.

50 Jahre nach dem legendären GT 40 schickt Ford im kommenden Jahr den neuen GT an den Start. Hier sorgt ein über 600 PS starker 3,5l-V6-Biturbo für Vortrieb.

Der neue Mustang Shelby 350R hat noch einmal abgespeckt und soll so auch für den Einsatz auf der Rennstrecke geeignet sein.

Gleiches gilt für den brandneuen Acura NSX, der bei uns als Honda NSX an den Start gehen wird. Hier sorgen ein V6 und drei Elektromotoren für atemberaubende Fahrleistungen.

Der Alfa 4C Spider bringt lediglich 60 kg mehr als das Coupé auf die Waage. So gerüstet, sprintet der unter einer Tonne wiegende Zweisitzer in 4,5 Sekunden auf Tempo 100.

BMW hat die gesamte 6er-Reihe (Cabrio, Coupé und Gran Coupé) aufgefrischt. Von der Modellpflege...

...profitieren auch die bärenstarken M-Modelle.

Tesla zeigt seinen neuen P85 mit Allradantrieb, der teilweise autonom fahren kann und mit vollen Akkus rund 500 km weit kommen soll.

Abarth zeigt in Detroit die überarbeitete Variante der Cabrio-Version.

Infiniti gibt mit dem Q60 Concept einen Ausblick auf ein mögliches Mittelklasse-Coupé im Format von Audi A5 und BMW 4er.

Der selbstfahrende Mercedes F015 feierte seine Weltpremiere zwar bereits vor einigen Tagen auf der CES 2015 in Las Vegas, dennoch zählt er auch auf der NAIAS zu den Highlights.

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Blick ins Golf-Cockpit der Zukunft

VW zeigt auf der CES in Las Vegas das Golf-Cockpit der Zukunft. Dieses verfügt über drei große Displays.

Das Herzstück ist ein Touchscreen zur Steuerung von Unterhaltungsanlage und Bordcomputer mit einer Bildschirmdiagonale von 12,8 Zoll (32,5 cm).

Darunter liegt ein kleinerer Bildschirm namens „Control Center“ zur Steuerung von Funktionen wie der Klimaanlage, Multimedia und Fahrzeugfunktionen.

Die klassischen Zeigeranzeigen ersetzt das dritte, 12,3 Zoll große Display des Kombiinstrumentes.

Einige der Bedieneingaben werden dabei nur mehr per Gesten gesteuert. Man muss die Displays also gar nicht mehr berühren. Möglich macht das eine eine 3D-Kamera, die im Dachmodul sitzt.

Damit keine ungewollten Bedienschritte ausgeführt werden, muss sich der Fahrer bei dem System anmelden. Dies geschieht in dem er die Finger einer Hand auseinanderspreizt und unter die Kamera hält.

Am frei konfigurierbaren Kombiinstrument können verschiedenste Funktionen und Daten angezeigt werden. Vom Navigationssystem über die Mediathek bis hin zu Daten des Bordcomputers.

VW-Manager Heinz-Jakob Neusser stellte den Golf R Touch auf der 2015 International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vor.

Außen sieht der Golf R Touch aus wie ein normaler Golf R - abgesehen von der zweifarbigen Lackierung.

Fotos vom VW Touareg (Facelift 2014)

Am deutlichsten erkennbar ist die facegeliftete Variante an der Front mit neuem Grill, überarbeitetem Scheinwerfer- und Stoßfängerdesign

17-Zoll-ulufelgen gehören zur Serienausstattung. Auf Wunsch gibt es auch größere Versionen.

Hinten wurde der Stoßfänger und die Leuchtengrafik neu designt.

Der Innenraum wurde ebenfalls optisch aufgewertet. Als zentrales Element nennt VW hier die neuen Drehregler in Alu-Optik.

An der Bedienung gibt es nichts auszusetzen. Selbst mit Vollausstattung erschließen sich alle Funktionen intuitiv.

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