Abflauende Schuldenkrise lässt Eurokurs steigen

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Der Euro erfreut sich bei internationalen Investoren wieder größerer Beliebtheit. Hatte die Schuldenkrise in vielen Euroländern die Gemeinschaftswährung Mitte 2012 noch auf 1,20 Dollar gedrückt, kostet sie mittlerweile 14 Cent mehr.

Am Montag stieg der Euro auf gut 1,34 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Februar vergangenen Jahres. Beobachter erklären die Entwicklung vor allem mit einem Abflauen der europäischen Schuldenkrise.

Noch vor etwa einem halben Jahr sah es für den Euro alles andere als gut aus. Die hohe Verschuldung zahlreicher Staaten im Währungsraum, gepaart mit einer unzureichenden Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, hatte die Gemeinschaftswährung stark belastet und auf ein Zweijahrestief gedrückt. Nicht wenige Marktteilnehmer, in erster Linie Hedgefonds aus den USA und Großbritannien, setzten hohe Beträge auf ein Auseinanderfallen des Euroraums.

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