Allianz steht bei China-Expansion vor Hindernissen

Europas größter Versicherer Allianz steht bei seinen Expansionsplänen in China vor Hindernissen. Der chinesische Versicherungsmarkt sei "außerordentlich schwierig", sagte Allianz-Vorstandsmitglied Werner Zedelius. "Der Markt hat sich spät geöffnet, und ausländische Unternehmen haben immer noch keinen unbeschränkten und gleichberechtigten Zugang."

Europas größter Versicherer Allianz steht bei seinen Expansionsplänen in China vor Hindernissen. Der chinesische Versicherungsmarkt sei "außerordentlich schwierig", sagte Allianz-Vorstandsmitglied Werner Zedelius. "Der Markt hat sich spät geöffnet, und ausländische Unternehmen haben immer noch keinen unbeschränkten und gleichberechtigten Zugang."

Von einem unterentwickelten Markt könnte man aber nicht sprechen: Der Wettbewerb sei intensiv, es gebe schnelle Entwicklungen bei Produkten und Preisen. Die Allianz ist an der chinesischen Großbank ICBC und dem Versicherer China Pacific beteiligt. Während die Deutschen im Vertrieb bereits mit ICBC zusammenarbeiten, könnte sich Zedelius auch eine Kooperation mit China Pacific vorstellen.

Großes Wachstumspotenzial sieht Zedelius in Indien: "Unsere Unternehmen dort sind die rentabelsten auf dem ganzen Markt", sagte der Manager. Für die Lebensversicherung sei Indien bereits einer der fünf wichtigsten Märkte weltweit.

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