Allianz und Munich Re tauschen griechische Anleihen um
Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann sagte, die Umschuldung sei ein wichtiger Schritt zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme Griechenlands und zur Stabilisierung der Eurozone, "von der sowohl unsere Kunden wie auch wir als Investoren gleichermaßen profitieren." Mit dem Schritt verzichten die privaten Gläubiger auf 53,5 Prozent des Nennwerts ihrer griechischen Staatsanleihen und bekommen für den Rest neue Papiere mit Laufzeiten von bis zu 20 Jahren. Ein Teil davon wird vom europäischen Rettungsschirm EFSF garantiert. Die Allianz und die Münchner Rückversicherung hatten ihre griechischen Staatsanleihen bereits vor einigen Monaten auf den aktuellen Marktwert von 24,7 beziehungsweise 23 Prozent des Nennwerts abgeschrieben.
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