Ansturm auf heimische Ski-Pisten

14.000 Karten pro Tag

Ansturm auf heimische Ski-Pisten

Die Hotels sind brechend voll, der Tourismus kann aufatmen.

Sensations-Stimmung in allen Wintersportzentren Österreichs: „Wir sind so gut gebucht wie lange nicht mehr“, freut sich Christian Harisch, Hotelier und Tourismus-Obmann in Kitzbühel: „Die Investitionen der vergangenen zehn Jahre machen sich jetzt bezahlt.“

500 Millionen flossen allein in Kitz in neue Hotels, Lifte, Wellness-Zentren: „Jetzt ernten wir die Früchte“, sagt er, „Kitzbühel ist voll, ganz Österreich ist Wintersportdestination Nummer eins in Europa.“ Auch die Prominenz strömt wieder nach Kitz: „Oliver Pocher war schon hier, Uschi Glas und ihr Mann lieben unser Schnitzel, Comedy-Star Mario Barth, Formel-1-Pilot Nico Rosberg ebenso“, juchzt Wirtin Rosi Schipflinger von der Sonnbergstub’n.

Über den gesamten Jahreswechsel sind die meisten Wintersportgebiete voll. In Lech am Arlberg musste kurzfristig sogar der Verkauf von Tageskarten gestoppt werden. Mit 14.000 verkauften Karten war das Limit erreicht – ein Luxusproblem: „Es läuft ausgezeichnet“, sagt Lechs Tourismus-Sprecherin Pia Herbst zu ÖSTERREICH: „Wir sind mehr als zufrieden.“

Lech und Zürs haben zu 80 Prozent Stammgäste, meist aus Deutschland und der Schweiz: „Der Anteil an russischen Gästen liegt bei uns bloß bei 1,2 Prozent.“
Der prominenteste Arlberg-Russe bleibt heuer allerdings aus: „Wladimir Putin fährt diesmal nach Sotchi“, sagt Skilegende und Putin-Freund Karl Schranz.

50 % Russen.
Anders als am Arlberg ist es in Ischgl: „Wir haben inzwischen einen Russenanteil von 50 Prozent“, rechnet Tourismus-Guru Günther Aloys vor. Ischgl fliegt regelmäßig Bands aus Russland ein, ist inzwischen das Ski-Mekka der Russen: „Es könnte ein Rekordwinter werden.“