ATX am Vormittag klar schwächer

Die Wiener Börse ist am Montag mit deutlichen Verlusten in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.224,83 Punkten nach 2.277,50 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Minus von 52,67 Punkten bzw. 2,31 Prozent.

In einem international schwachen Umfeld ließ die Nachricht über die Rückzahlung des Partizipationskapital der Erste Group den ATX tief in die Verlustzone rutschen. Österreichs größte börsenotierte Bank plant heuer im dritten Quartal das ausstehende Partizipationskapital in Höhe von 1,76 Mrd. Euro zurückzuzahlen. Darin enthalten sind 1,205 Mrd. Euro Staatshilfen und 559 Mio. Euro von privaten Investoren, gab die Bank bekannt. Die Erste-Papiere sackten im Frühhandel um 6,08 Prozent ab.

Raiffeisen-Titel büßten daraufhin ebenfalls kräftige 2,85 Prozent ein. Klare Kursverluste setzte es auch für OMV, die um 3,09 Prozent absackten. Vienna Insurance Group verbilligten sich um 2,58 Prozent.

Bei den weiteren Schwergewichten blieben die Abschläge hingegen gering. Immofinanz fielen um 0,84 Prozent, voestalpine reduzierten sich um 0,57 Prozent und Andritz sanken um 0,54 Prozent.

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