Das Geschäft zeigte bessere Entwicklung

austriamicrosystems: Verlust in Q3

Der steirische Microchip-Hersteller austriamicrosystems (AMS) schreibt weiterhin rote Zahlen: 0,6 Mio. Euro Reinverlust im dritten Quartal.

Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 9,4 Mio. Euro erzielt, bevor es im vierten Quartal 2008 in die roten Zahlen rutschte.

Der Gruppenumsatz betrug 39,5 Mio. Euro, was gleichzeitig einem Anstieg um 40 % gegenüber dem Vorquartal und einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal (54 Mio. Euro) entsprich.

Das EBIT verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal trotz einer ungünstigen Wechselkursentwicklung im Verlauf des Quartals auf einen Verlust von 0,2 Mio. Euro, nach 10 Mio. Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum.

Der Gesamtauftragsbestand belief sich Ende September auf 35,8 Mio. Euro gegenüber 45 Mio. Euro am Ende des Vorjahresquartals. Insgesamt hat das Geschäft von austriamicrosystems Q3 eine deutlich bessere Entwicklung gezeigt, insbesondere im Bereich Kommunikation. Zugleich seien die Liefermengen für LCD-TV Hintergrundbeleuchtung weiter angestiegen.

Der Markt für Industrieelektronik sei dagegen mit beschränkten Liefervolumina und verhaltener Nachfrage in den meisten Bereichen schwierig. Das Unternehmen erwartet, dass sich diese Situation bis ins neue Jahr hinein fortsetzen werde. Das Automotive-Geschäft habe im dritten Quartal Zeichen einer Verbesserung gezeigt.

austriamicrosystems erwartet im vierten Quartal eine positive Umsatzentwicklung gegenüber dem dritten Quartal in Verbindung mit einem positiven Cash Flow. Auf Basis jetziger Informationen und unter Berücksichtigung der Auswirkungen der schwierigen Marktlage 2009 erwartet das Unternehmen einen Jahresumsatz über 133 Mio. Euro.