Bernhard Mattes lobt die produktive Fertigung

40-millionster Ford aus Deutschland

Das 40-millionste Auto von Ford in Deutschland ist in Köln vom Band gerollt. Köln ist mittlerweile der größte Produktions- und Entwicklungsstandort des Unternehmens außerhalb der USA geworden.

In den drei Werken in Köln, Saarlouis und im belgischen Genk baut Ford nach eigenen Angaben jährlich rund eine Million Autos. Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes sagte: "Unsere Werke zählen zu den produktivsten Fertigungen der gesamten europäischen Automobilindustrie."

Nach 85 Jahren in Deutschland beschäftige Ford 29.000 Menschen. Der Autobauer habe zwischen 2001 und 2010 rund 4,35 Mrd. Euro in Entwicklung und Modernisierung investiert und stehe auch in rauen wirtschaftlichen Zeiten zum Standort Deutschland.

Der Export-Anteil war 2009 auf gut 80 Prozent gestiegen, die Fahrzeuge werden in über 60 Länder ausgeführt. In Deutschland stieg der Verkauf vor allem wegen der Abwrackprämie auf rund 308 000 Autos, das war die höchste Zahl seit 1999.

Der Marktanteil bei Pkw kletterte im vergangenen Jahr um 0,6 Punkte auf 7,6 % - und lag damit an dritter Stelle in Deutschland. Die Autobranche rechnet aber mit einem sehr schwierigen Jahr 2010, auch Mattes erwartet Rückgänge.

Das am Freitag fertiggestellte Jubiläumsfahrzeug geht an einen Kunden in Berlin. Damit soll an die Anfänge des Unternehmens in Deutschland erinnert werden: 1925 war Ford zunächst in Berlin an den Start gegangen, dort waren erste Modelle der "Tin Lizzie" in einer angemieteten Halle montiert worden. Der erste Ford "made in Cologne" war im Mai 1931 fertig.