Neu- und Umbau von Bahnhöfen im Fokus

94 Mio. Euro für Kärntner Bahn-Infrastruktur

94 Mio. Euro fließen in den kommenden 5 Jahren in Kärnten in Bahn-Infrastrukturmaßnahmen. Darauf haben sich das Land Kärnten mit dem Infrastrukturministerium nach langen Verhandlungen geeinigt. Unter anderem soll ein eigener "Bahnhof Wörthersee" entstehen, zahlreiche Bahnhöfe sollen umgebaut und 4 Straßenunterführungen errichtet werden.

In den "Bahnhof Wörthersee" fließen 4 Mio. Euro, er entsteht bei Minimundus, damit bekommt die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eine direkte Anbindung an das Schienennetz.

Umgebaut werden die Bahnhöfe in Rosenbach (11,1 Mio. Euro), Paternion-Feistritz (2,7 Mio. Euro plus 0,25 Mio. Euro für Park and Ride), Gummern (5,9 Mio. Euro), Möllbrücke-Sachsenburg (1,2 Mio. Euro), Steinfeld im Drautal (1,2 Mio. Euro) und Feldkirchen (0,1 Mio. Euro) sowie der Haltestellen in Irschen (0,4 Mio. Euro) und Puch (0,1 Mio. Euro).

Zudem fließen 5,5 Mio. Euro in den Umbau des Bahnhofs Spittal-Millstättersee, 1,4 Mio. Euro in den Umbau des Bahnhofs St. Veit und 7,5 Mio. Euro in die Errichtung eines Technikgebäudes für die Betriebsfernsteuerzentrale am Bahnhof Villach. Diese Maßnahmen sollen bis 2014 fertiggestellt sein.

In Gummern, Puch, Weissenstein und Lansach werden vier neue Straßenunterführungen gebaut - sieben Eisenbahnkreuzungen werden dadurch überflüssig. Um 7,3 Mio. Euro werden Gleisanlagen und Brücken saniert, umgebaut wird zudem die Eisenbahnkreuzung in Steindorf am Ossiachersee (20.000 Euro) bis 2012.