Daimler weist die Chrysler-Vorwürfe zurück

Chrysler ruft 24.177 Fahrzeuge in die Werkstätten

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Schlechte Nachrichten für den ohnehin angeschlagenen US-Autobauer Chrysler: Das Unternehmen muss 24.177 Fahrzeuge wegen defekter Bremsen in die Werkstätten zurückrufen. Bei den Pick-ups, Geländewagen und Limousinen sei ein Bauteil im Bremssystem falsch geformt worden oder fehle ganz, ließ Chrysler seine Kunden wissen.

"Dies kann ohne Vorwarnung in einem Versagen der Bremsen münden und zu einem Unfall führen", warnte Chrysler in einem Schreiben an die US-Behörde für Straßensicherheit. Betroffen sind insgesamt sieben Modelle jüngeren Datums, verteilt über alle drei Marken des Unternehmens: Chrysler, Dodge und Jeep.

Der Rückruf kommt für Chrysler zu einer ungünstigen Zeit: Das Ansehen des Unternehmens ist ohnehin geschädigt, weil es im vergangenen Jahr in die Insolvenz gerutscht war, aus der es nur dank großzügiger Staatshilfe wieder herausfand. Die Verkäufe 2009 brachen um 36 Prozent ein.

Unter der Führung des italienischen Autoherstellers Fiat versucht Chrysler nun den Neustart. Mit europäischer Kleinwagen-Technik sollen verloren gegangene Kunden in den USA zurückgewonnen werden. Die ersten Modelle aus der Kooperation kommen aber frühestens Ende 2011 auf den Markt.

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