Eurostar mit weniger Passagieren

Die Zahl der Eurostar-Passagiere ist wegen der Wirtschaftskrise und der Nachwirkungen des spektakulären Tunnel-Brandes vom vergangenen Herbst in diesem Jahr gesunken. Zwischen Jänner und Juni fuhren 4,3 Mio. Menschen durch den Ärmelkanaltunnel zwischen London, Paris oder Brüssel. Das waren um 6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus Fahrkartenverkäufen gingen um 7 Prozent auf 342,2 Mio. Pfund (399 Mio. Euro) zurück, wie Eurostar in London mitteilte.

Ähnlich wie die Fluggesellschaften leide auch Eurostar darunter, dass wegen der Wirtschaftskrise deutlich weniger Geschäftsleute unterwegs seien. Zudem konnten die Zugverbindungen wegen der Folgen des Tunnel-Brandes in den ersten sieben Wochen des Jahres nur eingeschränkt angeboten werden. Bei dem Feuer war im September 2008 eine Röhre des Tunnels zwischen England und Frankreich auf einer Länge von 300 Metern schwer beschädigt worden.