US-Zulieferer Lear sucht Rettung in Insolvenz

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In der schweren Krise der US-Automobilbranche reißt die Pleiteserie bei Zulieferern nicht ab. Als weiteres prominentes Opfer kündigte der Autositz-Spezialist Lear Corp. in Southfield (Michigan) einen Sanierungsversuch im Insolvenzverfahren an. Lear zählt weltweit zu den größten Herstellern von Autositzen.

Die Töchter außerhalb Nordamerikas seien von dem Antrag auf Gläubigerschutz nicht betroffen, so das Unternehmen. Mit den Kreditgebern sei bereits eine Einigung über die Rettung erzielt worden. Für die Sanierung sei eine neue Finanzierung von 500 Millionen Dollar vereinbart.

"Wir wollen die Restrukturierung so schnell wie möglich über die Bühne bringen", sagte Lear-Chef Robert Rossiter laut der Mitteilung. Im vergangenen Jahr hatte der Zulieferer bei einem Umsatz von knapp 14 Milliarden Dollar einen Verlust von fast 700 Millionen Dollar eingefahren.

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