Bank von England wirft die Druckerpresse wieder an

Die britische Zentralbank setzt im Kampf gegen die Rezession und aus Angst vor einer Ansteckung durch die Schuldenkrise in Kontinentaleuropa abermals auf die Notenpresse. Wie die Bank of England nach einer Sitzung ihres geldpolitischen Rats in London mitteilte, stockt sie ihr Anleihenkaufprogramm um 50 Mrd. auf 375 Mrd. Pfund (467 Mrd. Euro) auf.

Der Schritt war an den Finanzmärkten erwartet worden. Ihren Leitzins beließen die Notenbanker um Gouverneur Mervyn King bei rekordniedrigen 0,5 Prozent.

Die Aufstockung der Anleihenkäufe hatte sich bereits nach der Zinssitzung Anfang Juni angebahnt. Seinerzeit hatten bereits vier Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses zusätzliche Anleihenkäufe gefordert, sich damit im Neunköpfigen Gremium aber nicht durchsetzen können. Die Wirtschaft Großbritanniens befindet sich seit Jahresbeginn in der Rezession.

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