BASF gliedert Kunststoff-Geschäft aus und bekommt dafür 600 Mio. Euro

Der deutsche Chemieriese BASF erhält durch die Ausgliederung seiner milliardenschweren Kunststoffgeschäfte einem Bericht zufolge 600 Mio. Euro von seinem britischen Partner Ineos. Dies gehe aus der Rechnungslegung des neuen Gemeinschaftsunternehmens für Anleiheninvestoren hervor, berichtete die "Financial Times Deutschland".

Eine BASF-Sprecherin habe dem Blatt den Betrag bestätigt. Der Chemiekonzern solle die Millionenzahlung bekommen, weil er in das 50:50-Joint Venture "Styrolution" höhere Vermögenswerte einbringe als Ineos. Das Joint Venture soll auf einen Jahresumsatz von über fünf Mrd. Euro kommen. BASF hat mehrere Jahre nach einem Käufer für die Sparte Styrolkunststoffe gesucht. Das Geschäft gilt als extrem konjunkturanfällig und wirft wegen des harten Wettbewerbs weniger Gewinn ab als andere Sparten.

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