BDI BioEnergy kehrt in die Gewinnzone zurück

Die in Frankfurt börsenotierte steirische BDI BioEnergy International AG sieht nach einem durchwachsenem Jahr 2012 mit roten Zahlen die Trendwende geschafft. Im ersten Halbjahr 2013 setzte der Anlagenbauer 16,6 Mio. Euro um, um 9,7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Das operative Ergebnis (Ebit) legte auf 0,7 Mio. nach 0,4 Mio. Euro zu. Unterm Strich blieb 1 Mio. Euro Gewinn, im Vorjahr hatte das Periodenergebnis nach Minderheiten 0,9 Mio. Euro betragen.

Die Auftragsbestände zum Stichtag Ende Juni brachen aber um fast 60 Prozent auf 11,6 Mio. Euro ein, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Halbjahresbericht hervorgeht. Die Mitarbeiterzahl des Konzerns schrumpfte auf 108 nach 140 Personen. "Die angespannte Lage am Markt hat im vergangenen Geschäftsjahr zu einer starken Reduktion des Personalstands geführt. Der Personalabbau resultierte in erster Linie aus dem Kosteneinsparungsprogramm und dem Verzicht auf das Nachbesetzen von Stellen", erläuterte das Management.

In Zukunft wollen sich die Steirer noch breiter aufstellen, was die sogenannten grünen Technologien betrifft. Das soll auch durch Akquisitionen geschehen. BDI baut Anlagen, mit denen aus Abfall Energie gewonnen werden kann.

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