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Bene rutschte tief in die Verlustzone

Der börsenotierte Büromöbelhersteller Bene hat heuer in den ersten drei Quartalen herbe Verluste erlitten. Das operative Ergebnis (EBIT) verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,6 Mio. Euro auf minus 8,8 Mio. Euro geht aus der Ad-hoc-Mitteilung von Mittwoch hervor. Der Umsatz sank den Angaben zufolge um 29,9 Prozent auf 135 Mio. Euro.

Die anhaltend schwachen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der verstärkte Preiswettbewerb bei Großprojekten auf einzelnen Absatzmärkten in den ersten neun Monaten 2009/10 führten zu einem deutlichen Rückgang der Ertragskennzahlen der Bene-Gruppe gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Diese Entwicklung wurde durch die bereits im ersten Quartal 2009/10 eingeleiteten Einsparungsmaßnahmen im Personal- und Sachkostenbereich zwar etwas aufgefangen, konnte jedoch nicht zur Gänze wettgemacht werden. Das kumulierte Finanzergebnis verschlechterte sich infolge erhöhter Zinsbelastungen aus der begebenen Unternehmensanleihe sowie durch Bewertungsverluste um 1,7 Mio. Euro auf minus 2,1 Mio. Euro.

Eine konkrete Prognose gab der Bene-Chef Wiegmann nicht ab, er rechnet aber damit, dass auch das gesamte Jahr 2010 "schwierig" werden wird. Der prekären Lage zum trotz will Wiegmann das Unternehmen zum größten Player im europäischen Drehstuhlgeschäft führen und in diesem Segment das "schnellstwachsende und ertragsstärkste" Unternehmen werden, gab er heute das Ziel für die nächsten Jahre vor.