Bilfinger setzt auf Wachstum in Industriesparte

Der deutsche Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger rechnet in seinen wachstumsstärksten Geschäftssparten Industrie und Kraftwerke mit anhaltender Dynamik. Bei Wartung und Bau von Industrieanlagen werde die Leistung in diesem Jahr nicht ganz so stark zulegen wie 2012, als das Plus zwölf Prozent betrug. "Im Geschäftsjahr 2014 dürfte sich das Wachstum fortsetzen", hieß es.

Die Industriedienstleistungen machten mit 3,7 Mrd. Euro den größten Posten an der Gesamtleistung von 8,64 Mrd. Euro 2012 aus. Diese soll ebenso wie das Ergebnis 2013 wachsen, wie Bilfinger-Chef Roland Koch bereits im Februar erklärt hatte.

Die höchste operative Rendite warf im vergangenen Jahr die Sparte "Power" ab, in der Bilfinger industrielle Dienstleistungen für Kraftwerke und Energieversorgung zusammengefasst hat. Die Marge beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) kletterte 2012 auf 9,3 Prozent, das operative Ergebnis betrug 123 Mio. Euro und soll in diesem Jahr weiter zulegen. Leistung und Ergebnis sollten 2013 und 2014 weiter steigen.

Für das klassische Baugeschäft, aus dem sich Bilfinger in den vergangenen Jahren zurückgezogen hat, sagte Bilfinger einen weiteren Rückgang in diesem Jahr und eine Stabilisierung 2014 voraus. Stagnation mit leichter Aufwärtstendenz lautete die Prognose für die Sparte Immobiliendienstleistungen.