Börse Tokio schließt knapp behauptet
Der andauernde Haushaltsstreit in den USA lastete auf dem Börsengeschehen in Tokio und ließ den Tokioter Aktienmarkt wenig bewegt schließen. Ein Gespräch zwischen US-Präsident Barack Obama und Vertretern des Kongresses über ein Ende des Verwaltungsnotstandes blieb in der Nacht von gestern auf heute ergebnislos.
Die Fronten blieben verhärtet und Obamas Demokraten und die oppositionellen Republikaner beharrten nach dem Treffen im Weißen Haus in Washington weiter auf ihre Positionen. Das Repräsentantenhaus sowie der Senat beendeten ihre Arbeit.
Bestimmendes Thema war von Unternehmensseite erneut der Austritt radioaktiven Wassers aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima. Das Betreiberunternehmen Tokyo Electric Power (Tepco) berichtete, dass ein Tank mit stark kontaminiertem Regenwasser ausgelaufen sei. Tepco-Anteilsscheine verloren 4,83 Prozent auf 552,0 Yen und waren damit schwächster Wert im Nikkei-225 Index.
Die Versicherungsindustrie war die Branche mit den größten Tagesverlusten an dem Handelsplatz in Tokio. Angeführt wurden die Verluste von Aktien der NKSJ Holdings, die sich um 2,34 Prozent verbilligten auf 2.463,0 Yen.
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