Dow Jones schließt knapp behauptet

US-Börsen

Dow Jones schließt knapp behauptet

Der Dow Jones Industrial Index ging mit einem geringem Abschlag von 6,66 Punkten oder 0,05 Prozent knapp behauptet bei 12.496,15 Einheiten aus dem Handel.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Mittwoch nach einem bewegten Handelstag mehrheitlich im Plus geschlossen. Dabei lagen die Indizes im Verlauf einheitlich klar in der Verlustzone. Der Dow Jones Industrial Index ging mit einem geringem Abschlag von 6,66 Punkten oder 0,05 Prozent knapp behauptet bei 12.496,15 Einheiten aus dem Handel. Der S&P-500 Index gewann leicht um 2,23 Punkte (plus 0,17 Prozent) auf 1.318,86 Zähler dazu.

   Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich trotz der Probleme rund um den Börsengang von Facebook um 11,04 Einheiten oder 0,39 Prozent auf 2.850,12 Zähler. Zur Eröffnung war die Wall Street in einem international schwachen Börsenumfeld einheitlich in die Verlustzone gerutscht, nachdem die Sorgen um eine Eintrübung der Konjunktur sowie die Lage in der Eurozone belastet hatten.

   Jedoch kämpften sich die Indizes im Späthandel nochmals zurück und konnten ihre Verluste, die im Verlauf teils klar über einem Prozent lagen, wettmachen. Marktteilnehmer verwiesen dabei auf die Stärke des US-Dollar gegen den Euro, der heute auf ein 22-Monatstief gefallen war, und einen gestiegenen Optimismus rund um den EU-Gipfel in Brüssel. Davon beflügelt zeigten sich vor allem Bankenwerte, die im Verlauf noch zu den schwächsten zählten. So kämpften sich Bank of America nach Verlusten im Verlauf an die Indexspitze des Dow Jones zurück, sie gingen mit plus 2,72 Prozent auf 7,17 Dollar aus dem Handel.

   Auch andere Banken drehten nach zwischenzeitlichen Abgaben noch in die Gewinnzone, darunter JPMorgan (plus 0,74 Prozent auf 34,26 Dollar), Morgan Stanley (plus 0,45 Prozent auf 13,37 Dollar) und Citigroup (plus 0,85 Prozent auf 27,15 Dollar.

   Auch Blackrock drehten noch ins Plus und stiegen um 2,53 Prozent auf 167,50 Dollar. Die Titel des weltweit größten privaten Vermögensverwalters waren heute gut gesucht, laut Marktteilnehmern lag das Handelsvolumen über dem 16-fachen Normalwert. Die britische Bank Barclays hatte zuvor mitgeteilt, dass sie ihre Blackrock-Anteile für 5,5 Mrd. US-Dollar verkauft hat. Die Bank habe 26,2 Mio. Aktien zu einem Stückpreis von 160 Dollar und damit etwa zwei Prozent unter dem New Yorker Schlusskurs vom Dienstag angeboten.

   Im Blickpunkt stand die Aktie des Computerherstellers Dell, sie brach um 17,18 Prozent auf 12,49 Dollar ein. Der Gewinn war in dem Anfang Mai abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um ein Drittel auf 635 Mio. Dollar gefallen. Der Umsatz schrumpfte um vier Prozent auf 14,4 Mrd. Dollar. Die Prognosen von Dell verheißen der PC-Branche keinen rosigen Ausblick, der erhoffte Schub für das Geschäft durch das für Herbst erwartete Windows 8 könne laut dem Konzern eventuell auch ausbleiben.

   Im Zuge dessen säumten Computerwerte das untere Ende des Dow Jones, darunter Hewlett-Packard (minus 3,21 Prozent), Intel (minus 2,27 Prozent) und Microsoft (minus 2,18). Hingegen konnten Facebook im Nasdaq nach zwei harten Handelstagen ihre Verluste leicht aufholen, sie legten 3,23 Prozent auf 32,00 Dollar zu. Damit liegt die Aktie aber noch immer klar unter dem oft als zu hoch kritisierten Ausgabepreis von 38 Dollar.