Börse Tokio schließt weiter fester
Die Bemühungen des japanischen Premierministers Shinzo Abe die Deflation zu beseitigen, wurden in einer Umfrage der Bank of Japan von Unternehmen als vielversprechend aufgenommen. Die Unternehmen erwarteten laut der Befragung eine Inflation von eineinhalb Prozent in einem Jahr. Auch die längerfristigen Prognosen der Unternehmen zeigen eine weitere Annäherung an die von Abe ausgegebene Benchmark-Teuerung von zwei Prozent. Analysten bewerteten diese neuen Daten als "essenziell" für die Erwartungen der weiteren Geldpolitik Japans. Eine weitere Lockerung werde damit unwahrscheinlicher.
Positiv beeinflusst wurde der japanische Aktienmarkt vom Rekordhoch des S&P-500 Index. Dieser kletterte am Dienstag auf ein Allzeithoch, beflügelt von Aussagen der US-Notenbankenchefin Janet Yellen, die eine längere Phase der lockeren US-Geldpolitik ankündigte. Positiv wirkten zudem neu veröffentlichte Daten zur US-Industrieproduktion.
Unter den Einzeltiteln konnten die Aktien von Mitsubishi Motors kräftig um 4,80 Prozent auf 1.135 Yen zulegen. Der Autobauer konnte im vergangenen März um 70 Prozent mehr Autos am US-Markt absetzen als im März des Vorjahres.
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