bwin.party im ersten Quartal mit etwas mehr Spielertrag

Der neue Online-Glücksspielkonzern bwin.party, der aus der Fusion des Wiener Sportwettenanbieters bwin und der britischen PartyGaming hervorgegangen ist, hat am Freitag zum ersten Mal Zahlen vorgelegt. Im ersten Quartal ist der Pro-Forma-Umsatz leicht um 2 Prozent auf 217,8 Mio. Euro gestiegen.

Bei den Spielerträgen aus Sportwetten verzeichnete das nunmehr in London börsenotierte Unternehmen ein Plus von 11 Prozent auf 71,6 Mio. Euro, die Poker-Erträge brachen allerdings wegen der starken Konkurrenz um 14 Prozent auf 54,0 Mio. Euro ein. Die Erträge aus Casino und anderen Spielen legten um 8 Prozent auf 64,8 Mio. Euro zu, die Bingo-Erträge blieben bei 18,3 Mio. Euro. Ab Mitte April hat bwin.party von dem Vorgehen des US-Justizministeriums gegen die Konkurrenz profitiert. Die drei Rivalen PokerStars, Full Tilt Poker und Absolute Poker wurden wegen Geldwäsche, Bankbetrugs und illegalen Glücksspiels angeklagt. In der Folge haben einige User zu bwin.party gewechselt.

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