Chemieriese BASF setzt Einkaufstour im Batteriegeschäft fort

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Der deutsche Chemiekonzern BASF baut seine noch junge Batterietechnik-Sparte mit einem Zukauf nach dem anderen aus. BASF übernehme nun vom Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck ein Geschäft mit Eletrolyten für Hochleistungsbatterien, teilte BASF mit. Der Kaufpreis liegt im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Zu dem Geschäft gehören Produkte, die die Leistungsfähigkeit von Batterien verbessern sollen, sowie Substanzen zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien. "Mit der Akquisition erweitern wir unsere Kompetenz für Automobil- und Batterie-Hersteller weltweit", erklärte BASF-Forschungsvorstand Andreas Kreimeyer.

Das weltgrößte Chemieunternehmen setzt stark auf die Batterietechnologie, die für die Produktion von leistungsstärkeren Elektroautos von entscheidender Bedeutung ist. BASF zufolge könnte 2020 der Weltmarkt für Batterien für Elektroautos mehr als 20 Mrd. Euro schwer sein. BASF traut sich in diesem Feld 2020 mehr als 500 Mio. Euro Umsatz zu.

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