Commerzbank wird in den USA wegen Eurohypo verklagt

Die Commerzbank muss sich in den USA mit einer Klage gegen ihre Immobilienfinanzierungstochter Eurohypo auseinandersetzen. Der in New York ansässige Investor QVT Financial teilte mit, die Klage sei im Namen von QVT-Fonds im US-Bundesstaat Delaware eingereicht worden. Wegen einer Vertragsverletzung werde ein Schadensausgleich von rund 68 Mio. Dollar (49,1 Mio. Euro) gefordert.

Die Commerzbank muss sich in den USA mit einer Klage gegen ihre Immobilienfinanzierungstochter Eurohypo auseinandersetzen. Der in New York ansässige Investor QVT Financial teilte mit, die Klage sei im Namen von QVT-Fonds im US-Bundesstaat Delaware eingereicht worden. Wegen einer Vertragsverletzung werde ein Schadensausgleich von rund 68 Mio. Dollar (49,1 Mio. Euro) gefordert.

Die Klage richtet sich den Angaben zufolge gegen zwei von der Eurohypo gegründete Treuhandgesellschaften, die von QVT-Fonds gehaltene gewinnabhängige Wertpapiere begeben haben. Für diese Wertpapiere seien die im Jahr 2010 fälligen Zahlungen ausgesetzt worden, womit die Eurohypo ihre vertraglichen Pflichten verletzt habe. Es sei in den vergangenen Monaten nicht gelungen, mit der Commerzbank in einen "konstruktiven Dialog" über die Zahlungsausfälle zu treten, hieß es. Die Commerzbank lehnte eine Stellungnahme vorerst ab.

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