Daimler verliert in China Anschluss an Audi und BMW

Der deutsche Autokonzern Daimler gerät auf dem Boommarkt China zunehmend ins Hintertreffen. Während die Oberklasse-Konkurrenten Audi und BMW im Mai im Reich der Mitte den Pkw-Verkauf um bis zu 44 Prozent steigerten, mussten sich die Schwaben mit einem marginalen Plus von nicht einmal einem Prozent begnügen, wie aus den Verkaufsstatistiken der Autobauer hervorgeht.

Auch die gute Nachfrage nach dem Kleinwagen Smart half Daimler in China nicht auf die Sprünge, denn durch den Modellwechsel bei der kompakten Mercedes-Benz B-Klasse standen weniger Fahrzeuge für den Verkauf zur Verfügung.

Im zurückliegenden Monat verkaufte Daimler im wirtschaftlich immer stärker und vermögender werdenden China 16.529 Pkw, lediglich 0,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Audi schaltete hingegen einen Gang hoch und lieferte mit 36.278 Pkw 44,2 Prozent mehr Fahrzeuge aus als vor Jahresfrist. Schärfster Verfolger der Ingolstädter ist BMW, die im Mai 27.815 Fahrzeuge verkauften - 31,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

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