Deutlich mehr US-Wohnbaubeginne im November

Die Zahl der Wohnbaubeginne in den USA ist im November so kräftig gestiegen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Sie kletterte um 22,7 Prozent auf eine Jahresrate von 1,09 Millionen, wie das Handelsministerium mitteilte. Einen derart starken monatlichen Sprung hat es in den USA seit 1990 nicht mehr gegeben.

Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 950.000 gerechnet. Die Zahl der Baugenehmigungen fiel hingegen um 3,1 Prozent auf 1,01 Millionen. Experten hatten jedoch nur mit 990.000 gerechnet.

Das Platzen der Blase am US-Immobilienmarkt hatte 2007/08 die internationale Finanzkrise ausgelöst. Der wieder erstarkte Wohnungsbau dürfte der Notenbank bei ihrer Sitzung am Mittwochabend (MEZ) Munition für ein Zurückfahren der Konjunkturhilfen liefern. Die meisten Experten rechneten jedoch erst für Anfang kommenden Jahres mit einer Drosselung der monatlichen Geldspritzen von derzeit 85 Mrd. Dollar.

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