Deutsche Bank berät Griechenland bei Privatisierungen

Im Kampf gegen die Schuldenkrise treibt Griechenland seine Privatisierungsprojekte voran. Heute beauftragte das Finanzministerium unter anderem die Deutsche Bank damit, die Regierung beim Verkauf von Staatsbesitz zu beraten. Das größte deutsche Finanzinstitut sowie die National Bank stehen Griechenland beim Verkauf der 34-prozentigen Beteiligung an dem börsennotierten Wettbüro OPAP zur Seite.

Nach aktuellen Marktpreisen ist dieser Anteil rund 1,5 Mrd. Euro wert. Insgesamt hat das Finanzministerium in Athen Berater für 15 verschiedene Privatisierungsprojekte benannt. Diese sollen beispielsweise dabei helfen, die Aktienbestände beim Versorger PPC, der Deutsche-Telekom-Tochter OTE und der ATEbank zu reduzieren.

Die Regierung in Athen soll bis 2015 über den Verkauf von Staatsbesitz 50 Mrd. Euro eintreiben. Griechenland hinkt mit einem Fehlbetrag im Haushalt von schätzungsweise gut neun Prozent in diesem und im kommenden Jahr dem vereinbarten Schuldenabbau hinterher.