EADS-Projekt in Saudi-Arabien verzögert sich

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Die EADS-Tochter Cassidian braucht laut einem Pressebericht mehr Zeit für den Aufbau des Grenzsicherungssystems in Saudi-Arabien als bisher geplant. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, dürfte sich die ursprünglich für 2014 angepeilte Übergabe des 2 Mrd. US-Dollar teuren Projektes um zwei Jahre verzögern.

Grund seien veränderte Kundenwünsche und technische und organisatorische Schwierigkeiten bei der Sicherung der 9.000 Kilometer langen Außengrenzen, hieß es.

Die EADS-Tochter Cassidian erklärte auf Anfrage des Blatts zwar, im Zeitplan zu liegen. Andererseits werde dieser aber "mit Kunden gemeinsam entwickelt und in der Projektphase permanent angepasst". Details des Auftrags sollen auf Wunsch des Kunden vertraulich behandelt werden.

EADS hatte 2009 vom saudischen Innenministerium den Auftrag für den Aufbau des Grenzsicherungssystems erhalten. Die Übergabe des Systems aus Radaren, Wärmebildsensoren und Kommandostellen wurde damals auf 2014 festgelegt. Die finanziellen Auswirkungen der Verzögerungen sind laut der Zeitung noch unklar.

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