Erzeugerpreise zogen im April um 5,1% an - Energie massiv verteuert

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Im April zogen sie gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent an. Gegenüber dem Vormonat März legten die Erzeugerpreise um 0,6 Prozent zu. Besonders in die Höhe geschnellt sind die Energiepreise (+10,2 Prozent). Den größten Einfluss auf die Teuerung hatten aber die Preissteigerungen für Vorleistungsgüter (+6,8 Prozent).

Nach einem leichten Rückgang im Jahr 2010 haben die Strompreise in den vergangenen Monaten wieder ordentlich angezogen, und zwar um 4,8 Prozent im April 2011. Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise wäre der Index im April 2011 nur um 3,9 Prozent gestiegen. Der Index für Vorleistungsgüter wurde vor allem durch die Verteuerungen bei Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (+22,2 Prozent) in die Höhe getrieben. Die Preise für Investitionsgüter sind hingegen stabil (+1,5 Prozent) geblieben.

Weiter verteuert haben sich indes Konsumgüter (+2,0 Prozent), die erstmals seit Februar 2009 wieder die Zwei-Prozent-Marke erreichten.

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