Escada beschließt Kapitalerhöhung

Der angeschlagene Luxusmode-Hersteller Escada will sich an der Börse frisches Geld beschaffen. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen eine Kapitalerhöhung mit einem Volumen von knapp 30 Mio. Euro durch die Ausgabe neuer Inhaberstammaktien.

Zugleich verlängerte der Vorstand den Angaben nach die ursprünglich bis Ende Juli gesetzte Frist für sein Umtauschangebot für eine Altanleihe bis zum 4. August. Dabei sollen die Gläubiger ihre Titel gegen neue Papiere mit geringerem Wert eintauschen. Von dem Erfolg der Umschuldung hängt die Zukunft Escadas ab.

Längere Frist für Umschuldung

Durch die Kapitalaufstockung erhöht sich das Grundkapital der Escada AG auf etwa 87 Mio. Euro. 10,45 Mio. neue Papiere wurden zum Bezugspreis von je 2,78 Euro ausgegeben. Die neuen Inhaberstammaktien werden den Aktionären im Verhältnis 2:1 zum Bezug angeboten. Die Bezugsfrist beginnt an diesem Donnerstag und endet am 5. August.