Euro am Nachmittag etwas schwächer

Der Euro hat sich heute, am frühen Donnerstagnachmittag mit etwas tieferen Notierungen gegenüber dem US-Dollar gezeigt. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3178 US-Dollar nach 1,3209 Dollar heute Früh.

Die Gemeinschaftswährung geriet unter Druck und rutschte bis in die Region von 1,3170 Dollar ab. Marktteilnehmer verwiesen auf neue Nachrichten zur Ukraine-Krise: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Russland einen Einmarsch in sein Land vorgeworfen. Ein Ort an der Küste des Asowschen Meeres wurde nach ukrainischen Angaben von russischen Truppen und prorussischen Separatisten eingenommen. Russland bestritt den Einsatz seiner Truppen in der Ukraine.

Die veröffentlichten Konjunkturdaten gerieten dadurch in den Hintergrund: Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich trotz einer abflauenden Konjunktur nicht weiter abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt nach einer ersten Schätzung mitteilte, lagen die Verbraucherpreise im August 0,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Damit verharrt die Inflationsrate weiter auf dem tiefsten Stand seit Februar 2010. Volkswirte hatten dies erwartet.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3178 (zuletzt: 1,3177) Dollar ermittelt und liegt damit 4,44 Prozent oder 0,0613 Einheiten unter dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,7945 (0,7940) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2060 (1,2068) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 136,68 (136,88) japanischen Yen.