Euro im frühen Handel schwächer

Der Euro hat am Dienstag in der Früh etwas gegen den Dollar nachgegeben. Nach den Gewinnen vom Vortag fiel der Euro wieder in die Nähe der Marke von 1,30 Dollar. Um 9 Uhr hielt der Euro bei 1,3017 Dollar. Auch gegen Pfund, Franken und Yen kam der Euro geringfügig zurück.

Für Nervosität sorgte Händlern zufolge weiter die unsichere politische Lage in Griechenland. Schon einen Tag nach dem Wahldebakel der beiden bisher in Griechenland regierenden Parteien hatte der mit der Regierungsbildung beauftragte Parteichef der Konservativen, Antonis Samaras, seine Sondierungsgespräche bereits nach wenigen Stunden für gescheitert erklärt.

Es sei ihm nicht gelungen, zu einem positiven Ergebnis zu kommen, sagte Samaras am Montagabend. Er habe sein Mandat an Staatspräsident Karolos Papoulias zurückgegeben. Papoulias wird nun am Dienstag den Chef der Bündnisses der Radikalen Linken (SYRIZA), Alexis Tsipras, mit der Regierungsbildung beauftragen.

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