Euro tendiert im frühen Handel wenig bewegt

Der Euro hat am Montag in der Früh gegen den US-Dollar wenig verändert tendiert. Gegen neun Uhr hielt der Euro bei 1,3024 Dollar nach 1,3006 USD beim Richtkurs vom Freitag. In New York hatte der Euro gegen 22 Uhr zuletzt mit 1,3043 Dollar notiert. Auch gegen Yen, Franken und Pfund bewegte sich der Euro bis dato nur wenig.

Mit Spannung erwartet werden am Devisenmarkt nun die im Wochenverlauf anstehenden Konjunkturdaten. Am Montag stehen am Vormittag Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone und am Nachmittag der ISM-Einkaufsmanagerindex in den USA an. Von den Daten werden wichtige Hinweise auf die am Donnerstag anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und die weitere Geldpolitik der US-Notenbank Fed erwartet.

Zuletzt hatten positive US-Daten Ängste geschürt, dass die ultra-lockere Geldpolitik der Fed bald ein Ende haben könnte und die Fed ihre Anleihenkäufe zur Konjunkturbelebung wieder zurückfahren könnte. Wichtige Hinweise auf die weitere Fed-Geldpolitik werden auch von dem am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht erwartet.

Aus charttechnischer Sicht dürfte die Lage für den Euro angespannt bleiben. "Die Indikatoren stehen weiterhin auf Verkauf", schreiben die Analysten der Helaba am Montag. Die Lage der Indikatoren sei zwar freundlicher als zuletzt, eine deutliche Aufhellung sei aber noch nicht zu sehen. Erst nach einem Überwinden der Widerstandszone bei 1,3200 Dollar sehen die Analysten für den Euro "grünes Licht".

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