Europas Börsen im Verlauf mehrheitlich im Minus

Die europäischen Leitbörsen haben in einem nachrichtenarmen Umfeld mehrheitlich ein leichtes Minus eingefahren. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 verlor 10,58 Einheiten oder 0,32 Prozent auf 3.279,17 Punkte.

Der DAX in Frankfurt notierte gegen 14.10 Uhr mit 10.024,83 Punkten und einem Minus von 4,60 Einheiten oder 0,05 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London notierte quasi unverändert bei 6.865,31 Stellen.

Die Branche der Energieversorger geriet nach kritischen Studien unter die Räder. RWE rutschte deswegen zwischenzeitlich sogar ans Ende des Euro-Stoxx-50, ehe es von vier schwachen Bankwerten abgelöst wurde. Die Sektorstudie der Berenberg Bank bewertete die jüngste Kursrallye als überzogen und erwartet, dass Energiepreise in der nahen Zukunft kaum steigen und die Branche unter Druck setzen werden. Die RWE-Titel verbilligten sich um zuletzt 1,77 Prozent auf 32,25 Euro.

Die Titel des europäischen Bankensektors litten unter dem Kurseinbruch der Erste Group. Am Ende des Euro-Stoxx-50 fanden sich die Titel von nicht weniger als vier Finanzinstituten wieder. BNP Paribas litten dabei zusätzlich unter der Einschätzung der Investmentbank Macquarie, die einen Übergang zur Tagesordnung als schwierig einstuft. Die BNP-Titel gaben um 1,89 Prozent nach. Stärker rutschten die europäischen Großbanken Societe Generale (minus 2,12 Prozent), UniCredit (minus 2,74 Prozent) und Intesa Sanpaolo (minus 2,81 Prozent) ab.

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