Europas Leitbörsen im Frühhandel im Plus

Nach positiv aufgenommenen US-Daten vom Donnerstagabend haben die Leitbörsen in Europa am Freitag im frühen Handel einheitlich im Plus tendiert. Der Euro-Stoxx-50 stieg bis 9.40 Uhr um 0,48 Prozent auf 2.674,37 Punkte.

Gute Vorgaben aus Asien und von der Wall Street haben auch die Notierungen an den europäischen Börsen in die Gewinnzone getrieben. An den internationalen Aktienmärkten hatten besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten für Unterstützung gesorgt. Gleichzeitig schürten die guten Daten keine weiteren Sorgen um ein vorzeitiges Ende der lockeren US-Geldpolitik, hieß es von Marktteilnehmern.

Am heutigen Nachmittag dürften weitere US-Daten in den Fokus rücken und auf ihre Bedeutung für den zukünftigen Fed-Kurs abgeklopft werden. Neben der Industrieproduktion steht das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan auf der Agenda.

Europaweit waren Bank- und Autowerte gesucht. Dementsprechend zeigten sich Societe Generale (plus 1,79 Prozent) und BBVA (plus 1,92 Prozent) weit oben im Euro-Stoxx-50. Unter den größten Kursgewinnern waren zudem Daimler zu finden, die Aktien zogen um 1,33 Prozent auf 47,30 Euro an.

Bei dem deutschen Versicherer Allianz dürfte das Hochwasser in Deutschland und den angrenzen Ländern einer vorläufigen Schätzung zufolge Schäden von mehr als einer halben Milliarde Euro verursachen. Einen Teil der Belastungen kann die Allianz aber nach eigenen Angaben auf die Rückversicherer abwälzen. Allianz starteten mit einem Plus von 1,11 Prozent auf 114,30 Euro in den Handel, während Münchener Rück moderate 0,32 Prozent auf 141,10 Euro abgaben.

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