Europas Leitbörsen schließen mehrheitlich im Minus

Die europäischen Leitbörsen sind am Donnerstag mehrheitlich mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verbilligte sich um 18,56 Einheiten oder 0,59 Prozent auf 3.150,20 Zähler.

An der Spitze des Euro-Stoxx-50 setzten sich L'Oreal. Sie schlossen mit einem klaren Plus von 2,57 Prozent bei 125,75 Euro. Äußerungen des L'Oreal-Chefs Jean-Paul Agon heizten Spekulationen über einen Ausstieg des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé aus dem französischen Kosmetikkonzern neu ein. L'Oreal verfüge über finanzielle Mittel, um den Nestlé-Anteil von knapp 30 Prozent zurückzukaufen, sagte Agon.

Im Branchenvergleich waren europäische Bankaktien unter Druck. So gingen Intesa Sanpaolo mit einem Minus von 3,38 Prozent bei 1,946 Euro aus dem Handel. Die Papiere der italienischen Großbank Unicredit verloren 2,28 Prozent. Auch Banco Santander rutschten um 1,45 Prozent ab.

Carrefour-Anteilsscheine konnten sich nicht erholen. Sie landeten weit abgeschlagen im Index mit einem Minus von 3,71 Prozent bei 27,25 Euro. Der größte französische Einzelhändler hatte im vierten Quartal einen gesunkenen Gesamtumsatz hinnehmen müssen. Die Zahlen bewegten sich aber im Rahmen dessen, was Analysten erwartet hatten.

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