Europas Leitbörsen zu Mittag mehrheitlich im Plus

Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Mittagshandel mehrheitlich im Plus tendiert. Der Euro-Stoxx-50 verbesserte sich um 0,33 Prozent. Die starken Kursbewegungen fehlten noch, hieß es aus dem Handel. Anleger warteten ab, wie sich die Lage in der Ukraine weiter entwickle. Zudem hielten sich Börsianer vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Abend zurück.

Aufschwung erhielt der Autosektor, er war zur Wochenmitte klar stärkste Branche im Stoxx Europe 600. Maßgeblichen Anteil daran hatten BMW, die nach Zahlen mit einem deutlichen Kurssprung den Subindex nach oben zogen. Mit seinem optimistischen Ausblick für 2014 hat BMW bei den Anlegern voll ins Schwarze getroffen. Vor allem die Aussicht auf einen "deutlich" höheren Vorsteuergewinn als im Vorjahr wurde mit einem Kurssprung um 7,30 Prozent gefeiert.

Die europäische Bauindustrie fand sich hingegen im Minusbereich. Hier belasteten die Papiere von HeidelbergCement nach Zahlen sowie die Titel von Bouygues. Der französische Mischkonzern steht unter verschärfter Beobachtung der Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P), die eine Abstufung der Kreditwürdigkeit des Unternehmens prüfen, die Aktien verloren 1,12 Prozent. HeidelbergCement-Titel fielen 1,55 Prozent.

Bei den Einzelwerten ragten im Euro-Stoxx nach Zahlen neben BMW-Aktien die Titel von Inditex mit einem Kursaufschlag von 3,83 Prozent positiv heraus. In London rutschten Papiere des Bergbaukonzerns Antofagasta nach Analystenkommentaren um 2,41 Prozent ab.

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