Europas Leitbörsen zur Eröffnung einheitlich mit Kursverlusten

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Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich schwächer tendiert. Der Euro-Stoxx-50 ermäßigte sich um 0,66 Prozent auf 2.420,91 Punkte. Schwache Daten aus China beendeten zum Wochenschluss vorerst den jüngsten Aufwärtstrend der europäischen Börsen.

Im Juli hat die Volksrepublik nur um ein Prozent mehr exportiert als im Vorjahreszeitraum. Volkswirte hatten jedoch mit einem Plus von knapp neun Prozent gerechnet, nachdem die Exporte im Vormonat Juni noch um elf Prozent zulegen konnten.

Am unteren Ende des Euro-Stoxx-50 sammelten sich Banktitel. So verloren beispielsweise Intesa Sanpaolo 1,78 Prozent auf 1,101 Euro, BBVA fielen um 1,77 Prozent auf 5,559 Euro und BNP Paribas gaben 1,47 Prozent auf 33,52 Euro ab. Unternehmensseitig rückten Roche in den Blickpunkt. Der Pharmakonzern erzielte mit seinem Krebsmittel Avastin bei der Behandlung von Gehirntumoren in einer Studie einen Erfolg, hieß es. Dennoch ermäßigte sich die Papiere um 0,11 Prozent auf 179,70 Euro.

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