Europas Leitbörsen zur Eröffnung tiefer

In einem weiterhin von Unsicherheiten geprägten Umfeld haben die europäischen Leitbörsen zu Wochenbeginn einheitlich mit Verlusten tendiert. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.30 Uhr um 23,03 Einheiten oder 0,87 Prozent auf 2.610,44 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte mit 7.699,39 Punkten und einem Minus von 45,38 Einheiten oder 0,59 Prozent. In London fiel der FT-SE-100 um 57,26 Einheiten oder 0,90 Prozent auf 6.327,13 Zähler.

Die anhaltenden Unsicherheiten um das Euroland Zypern und die Finanzierung der Rettung des Landes drückt die Stimmung in Europa. Konjunkturseitig stehen am Nachmittag Daten aus Übersee auf der Agenda. In den USA wird die Veröffentlichung des Empire-State-Index zur Stimmung in der Industrie und des NAHB-Wohnungsmarktindex erwartet.

Der erwartete Impuls vom Wachstum der Wirtschaftsgroßmacht China blieb ebenfalls aus. China berichtete über einen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes im ersten Quartal 2013 von 7,7 Prozent. Im Schlussquartal 2012 hatte die Wirtschaftsleistung noch um 7,9 Prozent zugelegt. Damit wurden die Expertenerwartungen für das Auftaktjahresviertel von 8,0 Prozent verfehlt.

In einem europäischen Branchenvergleich zeigt sich der Gesundheitssektor mit plus 0,37 Prozent als größter Gewinner. Die Automobilbranche musste mit einem Minus von 2,17 Prozent die deutlichsten Verluste hinnehmen.

Als größter Kursgewinner im Euro-Stoxx-50 konnte E.ON 2,31 Prozent auf 14,815 Euro zulegen. ArcelorMittal gaben 2,09 Prozent ab und notierten mit 9,135 Euro am untersten Ende der Kurstafel des europäischen Leitindex.