Wiener Börse

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ATX am Nachmittag leichter

ATX wurde um 9.45 Uhr mit 2.878,01 Punkten errechnet.

Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im frühen Handel bei moderatem Anfangsvolumen mit freundlicher Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.878,01 Punkten nach 2.868,87 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Plus von 9,14 Punkten bzw. 0,32 Prozent.

Nach einem schwachen Handelsstart präsentierte sich der ATX im frühen Handel trotz negativer Vorgaben aus Übersee gut behauptet. Das europäische Umfeld zeigte sich mehrheitlich schwächer. Am heimischen Markt blieb die Nachrichtenlage bisher eher dünn. Für Bewegung könnten am Nachmittag jedoch Daten zum US-Verbrauchervertrauen sorgen.

Banken- und Versicherungswerte tendierten im europäischen Vergleich etwas höher. Zu Beginn der vergangenen Handelswoche hatten die beiden Sektoren massiv unter der Schuldenkrise und den Gerüchten um eine Umschuldung Griechenlands gelitten. Die heimischen Banken- und Versicherungswerte zeigten sich im Einklang mit dem europäischen Trend mit Zuschlägen. Raiffeisen zogen 0,98 Prozent auf 37,99 Euro an, Erste Group gewannen 0,99 Prozent auf 35,65 Euro. Auch Vienna Insurance Group (plus 1,76 Prozent auf 40,78 Euro) präsentierte sich im frühen Handel mit Kursgewinnen.

Deutlich im Plus lagen auch die Aktien von Polytec. Nachdem die Titel des Autozulieferers ein Kursplus von vier Prozent ins verlängerte Osterwochenende mitnehmen konnten, verzeichneten sie im frühen Handel einen Zuschlag von 3,33 Prozent auf 8,06 Euro. Am oberen Ende der Kursliste tendierten darüber hinaus AT&S mit plus 2,69 Prozent auf 15,25 Euro sowie Verbund mit plus 1,92 Prozent auf 31,51 Euro.

Knapp behauptet präsentierten sich hingegen OMV, welche am kommenden Donnerstag ihr Trading Statement für das erste Quartal 2011 vorlegen werden. Die Titel fielen um 0,13 Prozent auf 31,40 Euro. Die Experten der Schweizer Großbank UBS haben das Kursziel für die Titel des Ölkonzerns von 29 auf 32 Euro erhöht. Das Anlagevotum "Neutral" wurde hingegen nicht verändert. Im europäischen Branchenvergleich tendierten Rohstoffwerte deutlich tiefer.

Der ATX Prime notierte bei 1.397,50 Zählern und damit um 0,30 Prozent oder 4,19 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 18 Titel mit höheren Kursen, 16 mit tieferen und zwei unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 545.216 (Vortag:1.163.195) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 15,906 (28,86) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.